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Full text of "Katalog Armeemuseum der Deutschen Demokratischen Republik 1917-1945"

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KATALOG 



ARMEEMUSEUM DER DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK 



1917-1945 



Die deutsche Arbeiterklasse 

im Kampi gegen 
Konterrevolution. Real<tion 
und Faschismus 

1917-1945 



Historische Sachzeugen 
aus dem Armeemuseum der 
Deutschen Demokratischen Republik 



■ ARMEEMUSEUM 

■ DER DDR 

1.-^Tcmsend, Üzdnz-Nr.5 - Herausgegeben vom Armeemuseum der DDR- 

TiB9ä;} KiöJIeilcÜv der Abteilung Propaganda/Pödagogilc unter Leitung von Major 
Rein - Fotos: Fotothelt Armeemuseum 139 (Eggert 112; Thiede 3: Gebauer 4; 
Archiv20) - Titel und Gestciltung^ Rid^ter - Redaktionsschluß: 15. Apri II 975 - 
Herstellung: SaU und Drud( im Bereidi des Ministeriums für Nationale Ver- 
teidigung - Farbreproduktjonen Drud<erei Neues D©utschlar>d Berlin - Budi- 
blnderIWie Weiterverarbeitung Drüdcer«E Mörki9ch# Volksstlmmo Potsdam 
Preis : 2 Mark 



Zwanzig Johre Natfoncfe Volks- 
armee verkörpern jEwanzig Jqhre 
ärfofgreFche und siQhfiit frTi^^ 
erhaftendö Militörpolitik der Ar- 
beiterklasse der Deytsdien Demp- 
kratisdiefi Republik uritiii^ f ühruriig; 
der Sozialrstisdien Elnheibpartei 
Deutsdilands und im unlösbaren 
Kla$»n*und W^^ö^bfUndhrs mit der 
Sowjetunion und den sozial istisdien 
Bruderstaaten. Die im vorliegenden 
Kdtatog getroffene Auswcrhl wert- 
voller historisdier Sochzeugen ist 
einem bedeutungsvollen Äbsdinitt 
der MiUtärge$d>l^te des deutsehen 
Volkes entnommen, fn dem der hel- 
denhafte Kampf der proletarisdien, 
]iantiimper[ali5tlsdien und antifasdiE- 
stiadien iCröfte vriditige Vorousset- 
zungeri für die antifaschistisch- 
demokrcittsdie Nadikriegsordnung 
und die sozio li&tisdie Gegenwart 
schufen- In die Darstellung wurde 
sowohl Museumsgut der sfdndig^n 
Ausstellungen des Armeemuseums 
der DDR öIs ^iJjiii d^^ ein- 
bezogen. 

Es ist nicht der öuBerep moterleJIe 
Wert der den in dEeser Sdirift ab- 
gebildeten FahneHp Orden und 
Ehrenzeidien, Uniform stücken, War- 
fen und Dokumenten Bedeutung 
und Würde verleiht, Unscheinbor 
und zufällig erscheinen mitunter die 
wenigen hi5tori5<i)en Zeugnisse, die 
den Sturm cter revolutionfiren Er- 
eignisse oder die grausomen Ver- 
folgungen durch die Fasdiisten 
ilbersl^inden, Dodi jedes einzelne 
dieser Exponate ist mit cJem Leben 
und Kam|>fj ja mituinter audi mit 
4 Mit l^oite^i^i^ tctpferen l^lmiiiliii^ 



verbuncJen, der ols AntFfaschist^ als 
international ist, als Kommunist vor- 
behaltlos hereft war, sein Leben 
dem Glück unserer „kommenden" 
Generation zu opfern. Noch nicht in 
jedem Falle sind bei den hier dor- 
gestellten Exponaten Zusommen- 
hänge und Geschichte bis ins letzte 
EJetaii erforscht, doch sie lassen uns 
'lbereit$ jetzt ein begeisterndes Bild 
von pro leta ri sch er Pf I i dite rf ü 1 1 u n g , 
internatianolistischer Klassensoli- 
daritatp Mut unii eililötn^ 
mus entstehen. 

in aller Welt singen die Arbefter, 
wenn sie ihre Besten zu Grabe tra- 
gen, die Hymne voii den t^Unslerb^ 
lld),en Opfern': 

iiSil&t aber, wenn Freiheit dem 
Menschen erstand 
tindl all Euer Sehnen Erfüllung 

fand, 

dann werden wir kündenp wie 
llliieiinst gefebti 
zum ti^sten der Menschheit 
empor nur gestrebt" 

Wir sind dabei, dieses Versprechen 
einzulSsen. Aber ollein dre Achtung 
vor den Opfern der Arbeiterklasse, 
stflles Gedenken, würden den Lei- 
stungen dererp deren Werk die Bür- 
ger der Deutschen Demokratischen 
Republik siegreich fortführen, nicht 
gerecht werden. Das Vermäditnis 
der Angehörigen der Volkiritäirine- 
divjsion, der Roten Frontkämpfer, 
der Verteidiger des Sowjetstaates 
und der sfiariischen Republik^ der 
Kampfer des ontifoschtstisdien 
Widerstandes^ der Sawjetsoldaten, 
«liiirt Ilut uns dl« Fraihett brachten 



lebt Sie hinterlieBen uns LeKren 
iiifid Erkenntnisse, ein erprobtes 
Rüstzeug an Erfahrungen im onti- 
tmperialistischen Kampfe nidit ZU- 
tetzt die Bestätigung von Lenlhs 
Wörtern «Eine Reralutlon ist nur 
dann etwas wert, wenn sie sich zu 
verteidigen versteht." 

Nahezu ein Menschen alter liegt zwi- 
schen den Ereignissen, auf die die- 
ser Kdtatog Bezug nimmt, und unse- 
ren Tagen. Doch es sind weniger die 
Jahre, es ist eine ganze historische 
Epochei die uns von dieser Zelt 
trennt und uns zugfetd^ innig mit 
ihren besten Söhnen und Töchtern 
verbindet. Sie legten dos Fundo- 
ment unserer ^ozialfstisdien GeseH^ 
Schaft, toten als p Aktivisten der 
erften Stünde* unter FQhryng der 
Pdrtei der Arbeiterklasse ohne sidi 
tu schonen zum richtigen Zeitpunkt 
das Richtige^ erzogen mit ihren irii 
Klassenkompf gereiften Erfahrun- 
gen und am Beispiel ihrer Person 
eine neue Generotion von Revo- 
lutionären, die die entwi dielte sOr 

Breiten Raum widmen die Aussfel' 
Lungen des ArmeeTnuseums der 
bDR den Sochzeugen, die die hi- 
storfsdie Eniwidclyng deis prdetorl- 
seilen hternationalismus auf mili- 
tärischem Gebiet und besonders 
das Wadisen und Erstarken dtis 
festen Klassen- und Wßffenbünd- 
nisses zwis^ien der deutsdien und 
sowjetisdien Arbeiterklasse £um 
Ausdrude bringen. Die ausgewähl- 
ten Exponate dokumentleren, daß 
der deutschen Arbeiterklasse in Ge^ 



stalt des Sowjetstootes vom Tage 
seiner Gründung an ein zuvedSs-- 
siger und Storker Verbündeter zur 
Seite gestanden hat Die Holtung 
mr Sowjetunion und Ihrer leninisti- 
schen Friedenspol itikr ihre Verteidig 
gung gegen den Angriff des Fa- 
schismus wurde zum Prüfstein revo« 
lutlonä ren Kl ossenbew u ßtsei n s. 
Diese Bewföhrung haben die besten 
Söhne und Töditer der deutsdien 
Arbeiterklasse in sdiwerer Zeit mit 
Auszeichnung bestanden und sfe 
lehrten uns: j»Von der Sowjetunion 
lernen, hefSt siegen lemenl" 

So steht unsere Deutsche Demokrat 
tische Republik und nidit ^ületrt 
ihre Nationale Vofkiarmee fest in 
der Trodition des Kampfes gegen 
den Imperioll smus, die von den be- 
sten Kräften des deutsdhen Volkes, 
insbesondere der deutschen Arbet- 
terklosse^ begründet v^urde. Diese 
lebendige Tradition, deren Pfleg^i 
Bewahrung und Vermittlung Auf- 
gabe des Armeemuseums der Deut- 
sdhen DemokroHsdien Republik ist, 
wird in der museölen Ausstellung 
durch Namen und Wirken Einzelner 
reprösentTerti die für Tausende ste- 
hen und zu potriotisdien Vor- und 
Leitbildern unserer Soldaten und 
der gesamten Jugend wurden. 

Der Katalog historischer Sachzeu- 
gen fugt Mosalk^ine lur gOltIgen 
hlstorisdien Aussoge und läßt uns 
votler Stolz erkennen , als Fortsetzer 
der levolutionfiren Troditionen des 
bewafl^neten Kample« der deutschen 
Arbeiterklasse zu den Sieflem der 
Gesch ichte zu ge hö re n . 5 



0«T Htniptfeind des deutsdien Volk« - 
der d«ütsdie Lmpenalismiij 

Karl LiebkMcht« Mai 1915 

HtntQfg lasmal emi Frank Ruddfgkefti 

1971 




Im Blute watend p vor Sdivnute triai«nd ^ 
die burgerlidie Gesellsdiaft 

Rosa Luxemburg, April 19TS 

HmterglasmaEer«^! von Frdiik Ruddtgkelt, 
1971 



Tausende klassenbewußte deutsdie Arbeiter, die sidi als Kriegsgefangene in 
Rußland befanden, nohmen on der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution 
teil und kämpften in den Reihen der Roten Armee für den Sdiuti der Sowjet- 
mocht. Mit der Erfüllung ihrer internotionolistEsdien Kfassenpf licht feisteten 
sie zugleich auch einen hervorragenden Beitrag zum Kampf gegen den deut- 
schen Imperialismus und Militarismus. 



Die Sicherung des ersten Arbeiter-und-Bauern-Staates der Welt war die wich- 
tigste Voraussetzung für den erfolgreichen antiimperialistischen Befreiungs- 
e kämpf der Völker. 



ment! In SpwJf^ruBland 

Gudlenk doi Zentraleii MuEsumi der ich 



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Dsi ^^enlrÄl-liaTetii dir adw 1 Strinz n 3*Vtlon*rt^ 

tl^t hUmlL, dpk ßtr G<*M*3* T 1 * c h f n - 
^ e j- f j*if|tH «in wirklichen Mitglied dtt K.P 

3 * r 4 t P # ^ ^ 



Kr., 



Oesdienlf des Gerossert FfSTt Tlschflndorf ÖÄÖiifhl du Oonomn Otto Moriti ^ 




Die Novemberrevolution in Deutsdilond war ein Teil des von der Großen 
Sozial istEscfien Oktoberrevolution ausgelösten Internationa [en revolutionären 
Aufschwungs des Kampfes der Arbeiterklasse gegen Imperialismus und Krieg, 
für Demokratie, nationale Unabhängigkeit und Sozialismus- In dieser gewoU 
tigen Klassenschlacht kämpften die revolutionären Arbeiter-, Soldaten- und 
Motrosenräte mit Mut und Hingabe für die Beseitig ung der Herrschaft des 
deutschen ImperioNsmus und Militarismus, 

Bedeutendes wurde in diesem revolutionären Kampf vollbracht. Der Krieg 
wurde beendet und die Monarchie gestürzt; das werktätige Volk errang wich- 
tige soziale und demokratische Rechte. Eine bürgerlich-demokratische Repu- 
blik entstand. Dennoch gelang e^ der Arbeiterklasse troti Heroismus und 
Opferbereitschaft nicht, den Todfeind der ganzen Nation , die monopolisti- 
sche Großbourgeoisie» zu entmachten. 

Die Houptverantwortung dafür, daß die Grundlagen der ökonomischen und 
polittschen Macht des Monopofkopitals erhalten blieben und die deutschen 
Militaristen ihre Kräfte zum Angriff auf die vom Opportunismus gespaltene 
Arbeiterklasse umgruppieren und führen konnten, trugen die rechten sozial- 
demoltrati sehen Führer. 

Die Grundfrage der Revolution, die Frage der Macht blieb deshalb lugun- 
1^; sten der imperialistischen Bourgeoisie entschieden. 



TrlplyChQri 

tAus d«m graiiidiepi Zipkiui i^Janumralreiit 
191S") 

Farbig« Tus-dixöEchnung von Lea Grundig, 





r 



INitrMiwIiM 

tnugutflllt von dtr VWkmavliHdiirlilaii im 
JUovHTibw 1910 



Patmiill« da? VoLktinttrinediviiion in Bftf^ 
IK Fr{«dridli!raJ4j Now«iiib*r 1918 






h^rigän cler ÄrbaJl»r-, Soldaten- und 
MqtfOfflnrÜB (1910) 



Mod«ll deut^then Linien^dilffei SMS 
,,MorkflrDf" im Jahre 1*18 mit dar roteii 
Flagg* an d«r vardtr^n Masup<ibc4 w 



Die politischen, ökonomischen und militärischen Kämpfe Im November und 
Dezember 1918 hatten deutlSdi gemacht, daß der öufopferungsvolie Einsatz 
der bewußten Teife der Arbeiterklasse für den Sturz des deutsdien Impenp- 
iismüs und Militarismus nicht die führende Kraft einer revolutionären Partei 
ersetzen kenn. Die Gründung der Kommunistlsdien Partei Deut&dilands be- 
stätigte die Lehre Lenins, daß in der Epodie des Übergangs vom Kapitolis- 
mus lum Sozialismus die Herausbildung marxistisch-leninistisdier Parteien 
eine allgem^^ingüllige objektive Gesetzmäßigkeit ist Die Entstehung der 
KPD entsprach den Interessen der Arbeiterklasse und des gcinzen deutsdien 
Volkes; denn die Führung durch die revolutionöre Partei istdSe unabdingbare 
Vorauss^etzung für die Losung der h i stör is dien Mission des Proletariats- 
Aus der ge&thJditlidien Erfahrung, daß die Vervvirklidiung der sozialistischen 
Gesellsdiaftsordnung die gewaltigste Aufgabe ist, die je einer Klasse und 
einer Revolution in der Weltgesdhichte zugefallen ist und die Bourgeoisie 
nicht freiwillig auf die Macht verzichtet, erwuchs das militärpolitische Pro- 
gramm der KPD> Es orientierte die Arbeiterklasse und die anderen Werk- 
tötigen auf die Überwindung des volksfeindlldien deutsdien Imperialismus 
und Militarismus. 

Ziel des Kampfes war die Errichtung einer einheltlldien sodallstisdien deut- 
1d sdien Republik. 



w 



IS 




Plalrate der Kqmmuniittiidien Forint 
DeulJdi1and& (Spaptaku$bun(i] 4tiuf d«n 
Jahren 1919/1^20 



LiebeHwülkwitz bei Leipzig där Ve^mini^^ 
t«n l£ommunitt44di?n Püirt«H (1920^ 
Geschenk de^ Geriosien PqljI Wsidt 





ii.iB ■'.':,iiid,ilfciit. 

kte^jfl Ibrc-i, ■ T^.-.f, n [in 

^l^Htitfn ^rt|]Ä3 milden bUVDin.i-irLil r- : 'jj.nui. 

Sur Ti!?Hi(i^iitnji neue unb (wm-:« Fti: .i tiffm 

i'fefiiil ^rÄiti-L 

(ilMlliid;! nn^ Iii Ib-E^-IL L" ri^ilin^HMä^t'^i 

"littif I -;i c'/C'lälbi^lU^- 1'.'-Trc!( TmihCi^. 

liCui: fecr 'lian*- .^^.^Ifh ..?!'. v -'■.■'in ^-i : lörrn^l! 

.-^If f CtWEffrtvl' i-Tl^lJll|ifJI fsllb. - :. .i.-MiniiU \^^^ 

mit Jpa,^ ^-.y .i.-m, iü.y' W t\i\,- iL'i.i-i^iKiSnEi^'i 

^-Lf+^rl -i.it -^'i 'i.-S-i a-ri .i?«^-.t!.'ii ')-rr-;l!!CJl 'n Itilfh' 
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imb ie[L-|tL:qJ)^fi Huiflnü^fÜ. tiic > ;iu:l PitUI 

[ li^f djiu l brt t-Tiiiii &u Jhi ■> ■ 4:^r(f fclLHif * 




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In den Klas^enschlochten während der revolutionären Nodilcnegskrise der 
Jahre 1919 bis 1923 kämpften Hunderttausende deutscher Arbeiter, an ihrer 
Spttze die Kommunisten, mit der Waffe in der Hand hefdenhaft für die Ver- 
tetdägung der Errungenschaften der Novemberrevolution* 

Die revolutionären Arbeiter versetzten trotz Verrat der rediten SPD- Führer, 
trotz mongefhafter Bewaffnung und ungenügender militärischer Vorberef- 
tung der realctionören Soldateska in den von der Reaktion provozierten 
Kämpfen ernpfindJiche Schläge und ersdiütterten wiederholt die Modit der 
Ausbeuterklasse, 

Obwohl die revolutfonäre deutsche Arbeiterklasse der Reichswehr und der 
Polizei militärisch unterlegen war» sommelte sie in den Klassenkämpfen der 
revolutionären Nachkriegskrise wertvolle Erfahrungen. Die bewaffneten Aus- 
einandersetiungen um die Macht vermittelten der KPD widitige Lehren für 
82 die Entwiddung eines marxistisdi- leninistischen Miiitärprogramms. 



Schweres h4i»diiii«iigewelif OS (Maiin) 
tilr. 47 »14 - MWd0anMstr MO^ 



Waffanvanlsdi im HouUob 

9BI iliffi hiMaIiImIcAmi Mdizl^fiipftii In 



Unter ihrer marxistisch-leninistischen Führung mit Ernst Thälmann als Vor- 
sitiendem entwickelte sich die KPD seit dem Herbst 1925 systematisdi lur 
proletarisdhen MassenparteL Dabei orientierte sie sich auf neue, wirksame 
Kampfmethoden, die den ansteigenden mifitaristisdien Umtrieben In Deutsch- 
land Einhalt gebieten konnten. 

Charakterlstisdi für die wirksame Arbeit der KPD war die Gründung des 
Roten Frontkämpferbundes, der 1924 als Sdiuti- und Wehrorganisation der 
Arbeiterklasse geschaffen worden war und sich innerhalb kurzer Zeit zu einer 
bedeutenden proletarischen Massenorganisation entwickelte! die mehr ols 
150 000 Mitglieder in ihren Reihen vereinigte. 

Im Ringen gegen Militorrsierung und Kriegsvorbereltyng klärte der RFB die 
Werktätigen über die aggressivenp revanchistischen und antikommunistischen 
Absichten der Reaktion auf Im Geiste des proletarischen Internationalismus 
erzog der RFB seine Mitglieder lur brüderlidien Freundschoft mit der Sowjet- 
union und zur festen Solidarität mit allen um die Befreiung kämpfenden 
Völkernn Er nahm Verbindungen mit der Roten Armee auf und trat unermüd- 
lich für die Verteidigung der Sowjetunion ein* 

Der standhafte Kampf der Kommunisten gegen das verhängnisvolle Zusom- 
menspiel zwischen Reidiswehrgeneralitätj Monopolen und militaristisdi- 
fa sch ] st i sehen Wehrverbänden sowie die Entlorvung der verräterischen rechts- 
opportun fstischen MFlitörpolitik trugen dazu bsE, die antimilitaristische Front 
zu verbreitern* Ihr gehörten auch Vertreter des Mittelstandes und des Klein- 
as bürgertums an. 



I 





Anstedfabietchen iiir Vorb^xeititiig dar 
Reidistreffen des Raten FronÜEirnpferbun- 



Wandanhänger zur Erinnerung an das 
2. Reidhstreffen des Roten Frofitkämprer» 
blindes, Berlin 1f2fr 

Ceschank des Genüssän Rudolf Donath 





I, 



29 




Sdicitmfllenkapene der RFB- Orlsgru ppe 
Wiftfaelstcirdien t5ciaiitt«UaQ im Johr« I9a7 
Im Vordergrund i«drii EHdi Homcftir 

MiuttJmfruiiwtt« Sdioam^kiii»!]* 
diti Rdriiii Fl^9ii(tfeRlUiificliMiMiii 





Geschenk des XL SdiützvnrvgTrnerrtvi der 

PrüTBtannt* der Roten Armee der Sowjet- 
Unien on dta KPD-Ortigruppft Schenktn- 



dorf b^l Berlin dui dmm Jahn 1927 — 

Cesdienk d«r 5ED-Ort5parielürg,anlsatr{3n 

Scherl k^ncfarf 




Folint cfer Ortsgmpp« Elunbadi-Friedars- 
dörf i. dei Roten Frontkäfnpferbundai 
aus dem Jahre 192d - Avm 

Geschenk der SED- Kreisleitung löbau 





Fahne der Hundertschaft ZwIdGau-Sdi^e* 

wit£ des Rat«fi Fronikämplerbundei auf 
dem Jahre 1927 - Revers/ Awars 

Oesch^nN der SED -Kreisleitung Zwickau 



UnHonnfalmta T«ll«iiiQlst und MQtSMban- 
dwr dw Mwjffttuhin BoMidiMi Botb o niW" 
floHtt wi dim ttüftz ErtM TMHimmni 

Lftnlni»Ayi Mm ZK d»r SED 



LFnlfornt «Inet AngehSrff«fi cTfif Tidwfitl- 
gower KQvcilter]&- Division der Roten Ar- 
m» mil Koppelieugii Pistolentasdie und 
Kovallorietfib^l utii d«m Etasiti Wilhelm 
Pledu 

Gesdierik der Genossin Bit Winter, der 
Toditer Wilhelm Piedts 



BelfkTdiing elnfii AngahSrfgen d«f prole- 
tarische m Schutz- und Wehrorgani&alion 
pKampfhünd gegen den Fa^ehismua' 
Geschenk de^ Genüssen Alfred Tuppqdc 



Fahne der proletarischen Massen beweguTig 
H Antifaschistische Aktion" aus dem Jahre 
1932 - A¥en 




Die Kommunisten waren dre einzige politische Kraft in Deutschion dj die den 
Charakter des Faschismus klar erkannten und sich ihrn als erste mit einem 
umfassenden Alternativprogramm und mutigen Taten entgegenstellten. 

Ausgehend von den ridi tu ngswei senden Beschlüsse n des VIL Weltkongresses 
der Kommunistischen Internationale orientierte die Kommunistische Partei 
Deutsdniands in den bedeutsamen Dokumenten der Brüsseler und Berner 
Konferenz auf die Verhinderung des drohenden Krieges, den Stürz der faschi- 
stischen Diktatur und die ErriJitung einer demokratischen Volksfront. 

Vom ersten Toge der Nazf Herrschaft an stand die KPD, fn die lllegolität ge- 
drängt und grausam verFotgt, an der Spitze der deutschen Widerstondsbewe- 
gung^ an der Angehörige alter Klossen und Schichten des deutschen Volkes 
teilnahmen. Der Kampf der KPD zum Sturz des Faschismus und für die Ab- 
wendung der Kriegsgefahr war ein Beitrag zum internationalen antifaschi- 
33 stischen und antiimperial istisdien Kampf. 



Geor^i DimiltoH 

Gftfnäldfi von Heinz Zanderp 19711 






Haftfafffflht der IcudiUtLsdiofi PoTird gegen 
«inen Funktionär dti KomimmlttiKtMfi 

Iiilifii1l39 

ÖHjEfiank d« Öanwtn Heibert Sdidlii 



LoBVfbafclWSifung für HaWIngB In MAÄ^ 
■dien Kjamenlrtrliemkii^ni 

Oopdhenfc 4m Otnotifia Ottanuii Oeadito' 



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BiianzeabguB iiadi dorn Ortginot aUf dim 
iteidtz das Q^tHwm Frfti Cf«m«r 



1 




Unmittelbar nach Beginn des Putsdies der fasdiistiscfien Generale gegen die 
sponisdie Repubtik appellierte die Korn munUti sehe Partei Spaniens an die 
friedliebende Mensdiheit. die spanisdie Volksfrontregierung lu unterstützen* 

Ausdruck der Solidarität und des proletcirisdien Internationalismus war die 
militärisd^e Hilfeleistung der Anttfasdiisten aus 53 Ländern^ die in den im 
Oktober 1936 ausgebildeten Internationolen Brigaden an der Seite des 
spanischen Volkes kämpften. 

Dem Aufruf der Kommunistischen Partei Deutsdilonds folgend, sdilugen 
sich mehr als 5 000 Deutsdie versdiS edener Parteien^ Berufe, sozialer Klassen 
und Schiditen, allen voran Kommunisten^ nadi Spanien durdi und traten den 
Interbrigaden bei* Sie erwiesen sidi als aufrechte Internationolisten. Im 
Kampf gegen die Putschisten und die fasdiistisdie Intervention besiegelten 
sie die antffasdiiätische Einheitsfront. Auf spanischer Erde entstanden die 
ersten bewaffneten Einheiten einer sich herausbildenden deutsdien Volks- 
front. 

Die deutsdien Interbrigadisten bestanden in enger Waffenbrüderschaft mit 
den spanischen Kameraden und den anderen Freiwilligen die härtesten PrCi- 
fl2 fungen. Etwa 3 000 von ihnen starben den Heldentod. 



ftdtfiifafung !■ ThBlnaiA-BdlidteB tu Mim^ 
do, FiiinKir ItS? 

Vdii ftib ihkIi ndibi Fih Bsmiiptkilil 
Iß^am Obmtimanm 4&t NVJQi Karl 
ICMUEfnafinf Whiht KJihI fq^flftr Ol»nl 
NVA]p Kitft mhf (tplter ÖlMnt d<r 
lltfA)p Walt«f lanfcci 

OAidmik des Gaix3&im Fiftz. Bvunigflital 



Mi litardienifcaui weil 

für Angehörige Idar lniümfl1iA«fttliii Briga* 

den m Spanien 1937 

Geschenk des Genossen CäottfHsd Orün- 
bmm. 



9 




Mactotulldad.. ... _ 



- 2 -C 



NQMBRAMfENTOS 



t>p,irsitfii»k 



^Sml3bfJM^a dEt 
viijdD ^ . ... 

ClHOUUfedUllB . , 




^^ül1]|]r■ddo dij] 



- :i - 



IdenlilätskarTe für Angehörige cfes medFiEi- 
nbdiQTi Dien5t«,d«r |nt«incilionakn Briga- 
den in Spanien 19S7 

Geschenk der Genossin Evp Jqn^jdcp eine? 
Kdifipfgef Öhrtin Hedwig Rahniek 




4& 




AriUleiidlift&n «lui aller Welt kämpfm fDr 
Spaniern Freiheit 

{Ei na DokumintollDii des ATniii#mitiauiiu 
der DDR} ^ 



Fahne der XI. Intftmcrtlonalen Brigade 
pEmit Thälmqnn- (19^193« - Avers/ 
Reten 




KL Brtjiiffa 
UrvtMbilts 



Upiltntilh; 



BaEaltlnrH-: 
^Emil Hifilmannl' 

«Jaroilow Dwnbfwnkli' 
»AriiHlai^Hifldarr 



. Ernst TUtlmann' 



flrjla'llonr- 
,Lr7ui4*HldMli' 



Bu Ig 'Hone: 

■KcFipf Vlildiinfcii" 

, Henri BorbLii-Mi^ 
.Pierre BrnE*iH* 



MfVQr TOT 

kJn-1flrEl*ie)! 



S43rKl««rrih«lbH/ 

jfHlldllftipfHMI 



Umphf WTfdilid^rwf LAndw 



BalüFlIonn-- 
^^rm^H^i DirnitrDfi' 



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mltdtP&iiUffvi 

.llJllfmifin' 



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SUb dH InlHMltimiMi 

1f1hinvpAl9iiplffi ^rlpoollO 

btikanlHficn Arrruii: ^jMUltni 

IflAtirfMEiMUdiüL BütmfJjJipfi. 
19(L BflQAdA 

SwMUdliMIl, fir<n2»riirlgpdpri 
vnd LulH-mv^ltrAH« d4r npu- 
tlikai 5Ö --r. .^f^^^^^■■. ü.prai-.i$nF 



' #-M'Mite ■lifci'Ä ■ ■- oi ilEiify ti ■■■■ 



D*iMtklihHHlL Fmr^riidi, B«li$iAfi, Pbl«ri, Un(K>rT«, Ju^DtWii^n^ UttAfrtli^k SfHHihfu SdtMFi^ HqAv^IL Mhk 

|lrit#fli D^riirfiAflndp f PBAknift^dv Bv^b^hs ^pqiImIi Potafii 5dyw#^t ÜkiQBf^ B4f|0fljf4fLi ltijO"iifnri#fl 

P^bhfl^ Dtvbdilwidi ^pBfi4MXi O^Atnv^Ap £diwt^t Polfrilhi^ H^florvdi Tj^i^a ihwolwti Ufi^^tfi^ S4t<iff4fdA4 QA> 
nmBi^ Juiodawtvn, Fnmlnld^ M4n4otiiii Ih^lin). Lupvnilwigi IMghfi. $wltltfn4wii Oitw^wnlflndr BratJlltfi 

Söfid4n4nhtltaqf 'S^pakhn, PoJtii. Deulfdhlo^dTsdmhfHtewalwl, Un^ain, Jugoilvwlfn, Frai^rtldh, [>fl4i4maFli, H^jhutdL lUjBiflniM, 



48 





Uitlichlag und Titalseit« Uoderibtidm 
piCäncione^ de gu^irn' der lnt«rftationaten 
Bfigod^n 

Geschenk des Genossen Heim Hoffmann 

Geno&sii Hnini Haff mann (redits), Kom- 
päniekt^mmlüar ifn .Han^-Bejm^er-Baiail- 
Ion' d«r XL Internal lonalen irEgade, in 
Spönien f9JC — 

links: Genossie Han^ MaqB^n 

Gesdn&nk des Genossen Heirir Hoffmann 



Moden des sowjetischen Jügdflugzeuges 
I 16 (elngesetit in den LuflstreitkiDlien der 
spanisdien Republik} 



Modell det »nrjeliidien leichten Pqnxerf 
T 26 B (eingesetit ¥on d^n Panzortnippm 
der Spanisdien Republikcinisdien Arme« 
und der Int^fbrigaden) 




49 



M i 




CAMPEROLSl 





PostkcrrtfliisQfie der spanrsdien Khtmmk* 
schuf len zyr Unterstützung der V^lksfront- 
regierung irnd des antifa^chiitis^eii Kamp^ 
hu 

Geschenk dw Ganouan Korl Cetil« 





■ » 



btdwln RftflA (linfE]} Em G«|iradi mit dnm 



lfeffi»ii LudHlg Iwi» m pillKlilnfittii ßiidiink dw CNiiow 
Aus&ildunii dar Idftubiiifpdltltfit CiHdfiir 



Nödh dem verbrecherischen Überfall auf die Sowjetunion nahm der anti- 
faschistisdie Wtdörstandskampf on Stärke zu, AU einzige politische Kraft 
in Deutsdhiond entlarvte die KPD die Aggressionen des foschistisdien deut- 
schen ImperfaMsmus. Immer mehr Hitlergegner kämpften in großen Wider- 
standsorgonisotionenp der^ii Kern illegole kommunistische Parteiorganisa- 
tionen waren. Trotz grausamster Verfolgungen leitete die KPD operativ den 
antifqschigtlsdien Widerstandskompf gegen die Hitlerdiktofur- Dabei orien- 
tierte sich die Portei Quf den Zusammenschfuß oller Hitlergegner zum Kampf 
für die militärische Niederlage des faschistischen Systems. 

Die Bewegung „Freies Deutsd^land^ deren Notionalkomitee auf Initiotive 
des ZK der KPD 1943 von deutschen Emigranten und Kriegsgefongenen In 
der Sowjetunion gegründet worden war, steltte Jhrem Wesen nod^ die deut- 
sdie Antihitlerkoolition dar, dos feste ontifasch istische Bündnis der Vertreter 
verschiedener Klassen und Sdiichten des deutschen Volkes einschließfidi 
potriotisch gesinnter Militärs unter Fuhrung der Arbeiterklasse und ihrer 
m o r X i st is di - Je n i n i stischen Pa rte i , 

Viele in der Sowjetunion lebende deutsche Antifaschisten kämpften In der 
Roten Armee und in Partisaneneinheiten, arbeiteten m der Verteidigungs- 
industrie oder waren als Beauftragte des Nationolkomätees .Freies Deutsch- 
52 land* qn der Front und in Kriegsgefangenenlagern tätig. 



D||f;:^^(ililb«nde' der Kammuniiti^dien Par- 
tei DftUtKhlandi WUNIm P^«c^ iiitleitaidi- 
nat das GrOitdungsmiinifBit dai Nottemri- 
kAmlto« »Fni« DortidilBad^ Kmwhp 



l9M||pMn4 ini 




A' - |Ä ^ - 



SP r 





Hitgliedsbudt der Kem muiilB i ltl l ie ti Partei 
Deutidilands Nr. 04 678 aus d«m Nl«ll- 



Höilik von Oüiltcvd 




If7t 




feit 







^' I T 



Mifita Tische BturiQiliing dei Päirti££inen 
FriU Sd)in€fikel dunfi dm KomnKiiidayr 

im : 




Flitz Sdimenker 

Plastik von Heiiu Wwner, t9t9 








&5 



^FÖr Voftr unS Vaferlftnci! Ocgen WrfeT und f einen Krfefl 

iFDi sofoillgen Frledenl Füt die Reifung des deutschen Vttllieil 
Füi «In lieiei ufiibfiäfiglges Deutschland! 

Nütionaflomitee „Freie* Deutschland^^ 

Kart H^ta, Mafor, St«b 371. L Ing«* 
niAuri Känigibarg; Heimle h H«i«iifiny 
Mpjor^ 100. Jäg. Div., Soryls^oldfl^ Harn« 
bürg; H«rb«rt Sl«lkl«!ii. M^Jof, 44. l D., 
Ingenfeuf, Enn^Obd; Cirl FJ«ltcll«f^ 
Hduplm«i>ii, fOO^ Jag, DW., Vofkswirt- 
^chaftler, Slf Aubings Dr. bnu Hidcrmanrv 
Hauplmann^ A. R. 152, 5fudEenrat„ Kai* 
ElMThäid Chartilufp Ob«r|«ulnant, 
lUK. C 55 r BerüftioSdal, Oüsitldorfi 
Ftfedflch Rcyhef. Obodaufnanf, !. Pi. 8S, 
B«ryfiSDidat, Dresden; Frtti ftOckWr 
Oberlautftanf, r Skh. BaK. 343. Ob«r- 
sfud[«nret, Berlin; Heinrich Gral wn Ein« 
ii«dcL Lttuinanf, IH. Jagdgeichwaddr 
„Udel'' Na 3, Barufstoldat, Berfm; Emil 
KchlH^ Leülnant, 4/K. N. A. 420. Poti- 
ir^äpektorp Pillaui Bcfül ¥. Kag«tftrit 
Uyfnanr. t. R. 418, 123. 1. O.p Vorleg«r^ 
Berlin; Mai Einendörleri Soldat, I. ft, 2i 
1f. I. Schuharbeifer. Frankfurl a^ M.| 
Jilob Cichburiii Cefftititeri ^Jt R- 31 2« 
SSudcnt der I haoSögiep Neidet he im 
a Rh.; Üelnhold Fkichhtit, Soldat, I. 
276, 94. I. D , Qeichäfhlührer vott TexliU 
fflbrikeni, Pleuen; Keim Ke^tei, ^^^<^V 
134, I. D.j Moichmojiichlgstcj, ChemiüDiJ 
M«iHili» Klein, Unteioffiiier, a./i.R. 405, 



Halm KtBftr a1« FrantbAauftrooffl' <f*s $öw|Munlofl {MM») im Kntu »Insr 

NoUoiialkomitHi nFniu OauUchlond" In C«no*£en 




FmimdMifit im Sowfttannw für SoMo« 
t«ii der foKhUtiidiAn Wahrmaditi dto nich^ 
gigan dl« MilaHsUidia Sowjfitunj^n iiümp- 
ftn wal}«n 

6««heAka du Zvntalan Muuumt dar 



J^iaU TAD Vth. -iLji^ Üi^ HITUm^ 
AHMEE AM D ^^ATT HÖHT 

nunc^Hsr jettlicI¥ 




T^a!«BM:ai 




4.1 l^l^r^r I ..■■■I ■ "I- 

„Proacli^j Moskwd:j 



nS^dw mit Iüaw4« 




Pteli f efAKtckl 11*1« IavIe 

j^i ^ i ^itii*"i^ j*i *r^ n ipf • 



Folge dem Beicplel 
dieser tO Ksnteraden! 



läsl fSH l-fl: 




ii£ idnimmt^ AI-» M I »L'UM3i4L% ssrm 



DlefnUmlfoiiTi ebi« HnlbUdMii Hiwpt* 
inoniii d«f SnlitanTiM! 



Sowl«äHfi«F MiniirdtmfailMij» ittid 
KikgiaiüDdchitiingflii ^ 

0«$4wik« d«4 Oenossen Künfdd Woff 1^ 



HmpfimQm dei SfOMrieiartnAfl Ruth Stäli 
llnIMS 

Gasdwik der Canossiri Riith^^lk^ 



In den von der Wehrmacht besetzten Ländern 8 ntwi dielte sich ebenfalls die 
Bewegung .pFreies Deutschland". Deutsche Antifcisdiisten, darunter ehemalige 
Spanienkampfer, nahmen am bewaffneten Kompf gegen die fdschistisd^e 
Wehrinödit teil. Besonders aktiv wirkten die Angehörigen der Bewegung 
„Freies Deutsdiland" Sn Frankreich. Dänemark und Griechenland. 

In den Gefängnissen. Zuchthäusern und Konzentrationslagern kämpften die 
deutsdien AntifasdiSsten gemeinsam mit den Patrioten anderer Länder gegen 
den faschistischen Terror. Zur Arbeit in der fasdi istischen Rüstung gezwun- 
gene Häftfinge suchten die Produktion zu sabotieren. Es entstünden illegale 
bewoffnete Gruppen zur Vorbereitung der Selbstbefrei ung. Illegale Gruppen 
von Kommunisten arbeiteten En der fasdi istischen Strofdivisian 999 und unter- 
stützten aktiv die Partisonenbewegung in den von Hitlerdeutschland besetz- 
52 ten Ländern. 



i«sdi«ln(gung du dBnlfdivn Frrihtltjratu^ stnndikinipf 



FMHEDSBEV^QELSENS SAMfWAD 



E^ gegsd^t g: 27, .Liigm^t 1914 

«♦ 






fitfr d«n April 194e, hu« imtier Seauitt«!««» 
iOB Uidlee af Srufpca *Trit TyäAltund" taget ak^ 
tlT Ikl i fribedtJcBB^ien 1 FortoiiiGelae aed en af 
ftff tu Jriliod»r2«d*t JcpyttfldB tir;: rieatitjuar. 





/ i 



- Tills to c«rtify, that Valt annr V^i: äR 
boTH 27. .^iigizj^t 1514 In CbeisiTilts ' 

liaa emlgrated to . emark bef 3re .^pril tha 9th 1^40* l;urin£: th« 
getimn occupatlop hma b«en actively e£i^g«4 In pJ^ogagoitdA 

dorn Cöjttaöil» \^ ,1 ">tHn;s^" " 

/ \ «ifiii. Logen« Fug 



FraniöjLsdift MtudiiiHHipiitota MAS Moddl 
1933 



Mantel und Anribinde eiiies [[legalen 
Kämpfen der französisdieit PcirEkcinfin- 
bewegung BFicuics^rtreun et Pnrttscini 
Francdis* 

Caschonk des Gänossen Otto Jonad< 




Bejdi«iA!gitng daf Zeiitrarkomttees der 
Kommunijlischen Poitet d^r lichedtoslowa- 
I k&l Ober die Teilnohm« om Partl^anw- 
lampf 

Geschenk de^ Genossen hwf SdiüU 



SditmhftimdiAnm des PartelsekretSn und 
Politkommisscirs dei siMrcikbcheiSi Partiu- 
n«neinheil p Vorworts' 
Cesdienk dvs Genossen Josef S<^ütz 




iL ün. An. äüh ^^^^ 



# # 1^ Ii» «0 ^ 19 Ii 
|b 19 «lEI 1BI V 




Albert KuntZp MItgllfld dei Zfliitfolkomit^^s 
def KPD und ReidiilagiabgHrdnaierj als 
^inMt ßßw Organliiitsi« d« Wldantcmd»! 
Ip KoinwwtnitlQffulagef BudiHHUild und 
dlil RDitungiHbotcigs In^ MutBiilwti- 
gilt^antrum .Daror* n iL JipMW 



Salbflgebautft StfslhandBRinatfl der ille-' 
9pl«n MHHBfOigaiilsilllaii dffl Konz^ntro* 
Ifafiilc^wi BodHiHrahl 
GfttdiMl :d«i Ligannusauiiis Bkidiimi^ 



kwuCfnats vhemalifli Hiftliny« das Km- 
imtrotionslagiTs BuchenmFd idiildem 
«inem am«rihpii1sdi«n Soldaten die 5«)bft- 
bifmung d« KonxtittiaiktnflQpiii an 




Kiinwe1l«nQinp(Sng«r dm jllvfpqlttn miLiCBri^ 
ichen Leitung HSMInBi la KoBMAtt- 
tkiiulqBH Budiimradd 






tlj n^NIUäkr flgiwIjEtfi 4rff|1(ittr flMH(fPi:4F<ii ilil} {?TtlANTt*t Hw Wl|f4f f4 1^ IlKt ll^lifEttfii» 
* 5SSZ*5"Ä^Ji . ^Ptili^m 4tr ^^Uin»u||tpt^ ;^4J<rilnvimrM fimlNt Wftfcw. ««titm 

in. teH% ßilfiifiMtbl > ?ltE<lft^ «Ii tiiff*if^«nHi fai m »CT ^K^f« HtflÄfttmif nf^Ma. 



Der fosch istische deutsche Imperidlismus erlitt im zweiten Weltkrieg efne ge- 
setzmäßige Niederlagep weil er die reaktlonärstenj historisch überlebtesten 
Kräfte verkörpertej den ungerechtesten aller Kriege führte und als Haupt- 
stoßkraft der Weltreqktion gegen die Sowjetunion auftrat In der unvermeid- 
lichen Niederlage des deutschen Emperiaiismus, der den Krieg in olle Welt 
getragen und den Völkern unerhörte Verluste an Gut und Bfut zugefügt 
hotte, drückt sich die Unbesiegbarkeit der sozialistischen Gesellschaftsord- 
nung aus. 

Die sowjetischen Soldaten brochten Frieden und Freiheit. Sie befreiten voll- 
ständig bzWn teilweise dos Territoriuifn ven 10 europäischen Ländern mit einor 
Bevölkerung von rund 113 Millionen Menschen* Bei den Kämpfen zur Befrei- 
ung der osteuropäischen Staaten gaben über eine Million Sowjets oldaten 
ihr Leben. Die Sowjetunion feistete den unterdrückten Ländern große mili- 
tärische und materiefle Hilfe. Auf ihrem Territorfum und mit ihrer entschei- 
denden Unterstützung wurden nationale Truppenteile und Verbünde Poiens, 
der Tschechoslowakei, Rumöniens, Jugoslawiens und Frankreidis aufgestellt, 
die an der Zerschlagung des Faschismus und Befreiung der Volker teil- 
nahmen- 

Das deutsche Volk, das trotz heroisdier Anstrengungen der antlfasdilstischen 
Widerstandskämpfer nicht vermocht hatte, das faschistische lo&\ aus eigener 
Kroft obzuschütteän, erhielt seine Freiheit aus den Händen der Sowjetarmee 
70 und der mit ihr in der Antihitlerkoalition kämpfenden Völker* 



Unilotmen der Rfl(*n Arm« dfii SowieU 
uni^n und der Stile pn Seitd mit ihr kamp« 
tendefi Armeen Dsteur^päisdiflr Länder 



Felddie-nftuniform eines Obersten der Roten 
Anne« der Sowjetunioiii 1943 

Gesdienk dos Zentralen Museums der so* 
wjetisdien Streitkräfte 

LTniform eines Selddlen der bulgarischen 
Volksannee, 1945 

C&schäJik des bulgcirlsdien Armeemuseums 

Uniform eines SoMaten def 1. p«lni>dien 
Anlieft 1945 

Gesdienk des pdnlsdion Arni^Bmuseums 




UnFfprfn mnai Haüprtmanns der RumSnF- 

schen SlreitkräFte, \945 

Ge&dier^k dM% mmanisdien Arme&miusetinns 



Unirortn eines S^ldErten des 1- lsdi«dK> 
slowakischen Armeekorps, 1^45 

G«schenk des tsdi&chosJowaki sehen Armee 
museums 



Sowjeti^dier intllter«r Panier T 34/05 




(Kotjusdia) 




S«wj0ti«diw tdvMwrwr fflmtt. IS 2 (toiif 
Slalli4 




MQikiii% mm PtalVp 24 Juiri IMS 




Erläuterur^en 

Museal-dekorative CestaStungj 



AuÜmgsarböit für das Armeemaseum der 
DDR 

S0iboi 6/7 

Karl Lfebkned^t ~ Rosa Luxemburg 

Hauptstödö tinftr vierteiligen Hmteipl«- 
maleret von Frif^t ftuddlgkeit, 

Zwei tageslidithmterieuditete Fen^terflädien 
mit figOriidier ID<xrstellung (172 cm x 222 cm) 
sowie iwel bünstlerrsdi gii^ltete Scf)rift^ 
tafefn (flD cm ^ 102 cm) 

Auftrag ^ufbdt fQf dos Armeeiiuiseiim däir 

CTexte der SdiKfttafeln) 

Der Hauptfeirid jede^ Vdkes steht in sei- 
nem eigenen Ijandl Der HquptFetnd des 
d^utsdiefi Volkes steht In Deuts«j^tdnd : der 
deutsche Imperialismus, df& deutsche 
Kriegspartei, die deutsche Gehelmdiplo- 
matie. 

. Diesen Hau|3tfeirid im eigenen Land gilt^s 
fi&f dtes däcrlsche Volk tü bekämpfen, tu 
bekämpfen im politischen Kampf, zusam* 
menwrrkend mit dem Proletariat der ande*^ 
ren Lär^der, dessen Kampf giigip l^^ivf: 
heirriisdien Jmpenalisten geht 

Karl Uel^knedit Mai 1915 

■ ■ ■ " ■ ■■' ■ - ' ■■ ■■ ■ 

Geschändet, entehrt, if|| ItAyte water^di vor 
Schmute trieFend so steht dfe burger- 
lfdie 0e»!fscftaft do. so Ist sfe. Nidhl wenn 
sie gelecH und sittsam, Kuftur^ Philosophie 
und Ethik, Ordaungr Frieden und Redits- 
Staat mimt qIs reißende Bestie, als 
Hexensobbat der Anarchie, als Festhaudi 
für Kultur und Mensdihelt sfo zeigt sie 
sich m ihrer wahren, nackten G^a^iäriL 

Rüso Luxemburgj April 1915 
Stillt 

Stab des Deutschen Freiwilligen Regi- 
ments in Sowj et ru Bland 



Das Regiment kämpfte in den Jahren 1919 
und 1920 an der 5owjet?sdien SGdfronC ge> 
gen die welBgardlsirsdieii Truppen Wmn* 
gers. 

Im Verlauf der Kämpfe entwickeften sich die 
spontan entstandenen nationalen Freiwil- 
ligentruppen teile zu trileiitälii^r^iie^ 
mentern der Roten Armee^ . 



Die ous derbem Tuch gearbeitete Uniform- 
bELj$e (Gimnostjorko) ist eine Nachbildung 
des Originals aus dem Besitz des Genos- 
sen Frfti Sdiwarz. Das Original ntadite der 
Arbeitervelerün Frit? SdhwQn 1961 pdem 
Museum der Gruppe der sowjetischen 
Streitkräfte xum Gesdrenk. Als Gegengabe 
erhielt er aus der Hond des dctmo Ilgen 
Oberkommandierenden der GSSD Mar- 
sdinü Konjew die:se Nachbildung seiner 
Uniformbiusen Die arlginolen Knöpfe wur- 
■di^n dürdi das Aniieeinuseuni der DDR 

Der Arbeiter Fritz Schwar? war als Soldat 
der koi^er liehen deutschen Armee 1916 in 
russische Kri^egsgefan genschaft geraten* im 
VerEoufe der fevolutianären Ereignisse in 
Rti6!arTd reffte sefn Klassen bewuBtseln. 
Na dl seiner Freilassung stellte er sich mtt 
gonzer Kraft in den Dienst des Sowjet- 
^ates. Im Donbass arbeitete er als Qerg- 
incinn and griff wie Tausende seiner Klas- 
iengenossen zur Woffe^ als Konterrevolu- 
tion und IntsarvenlSpfi dlie Swjelniq^t 
bedrohten. 

Der deutsdie Inlernqtfonalist Friti Schwarz 
fcfimpfte ols Soldat ur^d Agitator der Re- 
volution. Als seine Enter nationale Brigade 
In der likroine Truppen des deutsdnen Mili- 
tari^uäi gegenüberstand, gelang es ihm 
und seinen Genossen, viele deutsdie Arbei- 
ter von der Ungerechtigkeit des Kampfes 
gegen die Sowjetmacht zu überzeuger^. Boi 
MJHerawo traten geschlossene Einheilen der 
Imperial istisdien deutschen Armee auf die 
sov^jetische Seite über. Fritx Schwarz zeich- 
nete sich ols Gruppenführer bei Tula und 
iEorizyn aus. Als er 1920, von einer schwe- 
ren Erkrankung genesen, nach Deutsch lond 
lü ruck kehrte, hotte er den tüf lom- 

iriunfstisdhen Porte! gefunden. 

Das Präsidium des Obersien Sowjets der 
UdSSR ehrte Frjtz Sehwarz am 50. Jahrestag 
der Großen Sozialistischen Pfetoberrevöhl- 
tfon mtt dem Rotbanfierorden.^ 

?'i:J■•\5orhr^^es Miigliedsdakument der KPR 
iB] Genossen Friti TischefifCl|i|f 



|C>ie im April 1918 gegründete deutsche 
Sektion beim Zentralkomitee der Kommu- 
nistischen Partei Rußlands (Bolschewikr) 
mobiitsierte und leitete Tqusende deutscher 
Aribeiter — zumeist ehemoifge Krfegsgefon- 
gene - im Kompf zum Schutz des ersten 
Afbeitt^r-und-BoLiern-States der Welt. Aus 
dem Zusommenschlufi ndtionoler Sektionen 
der KPR (B) ging die zentrale FöderatFon 



aystflndlsdi^r Grupperi der KPR (B] her- 
vor unter deren Leitung an über BS Orken 
Sowjetrußlcrnds änti^rnationale TruppenDÜti: 
der Sowj&tprrnee; Formiert wurden^ 
Genosse Fritz Tischiandorf läHmipifi^ m 
seiner Rückkehr noch Deutschland im Jahre 
1920 \n den Reihen der MNis d« Göbletes 
Somorkond. 

Präsidium du Obdr^ten Sowjets der 
UdSSR verlieh FfTtz Tischendorf aus AnlaB 
des 50. Johrestoges der GroBerr SozioffstS" 
seilen Oktoberrevolution die Medollte ^Für 

Bescheinigung der Arboit^^^tl^lllco> 
sjqn für GgnOJ^rt Otto Moijir 

^noss@ Otto Moritz war einer der ung^*^ 
zfihiten deutschen Proletarfer, die nodi 
ihrer Entlassung aus der Kriegsgefangen- 
schoft m\i selbstfoser Hingabe und Leiden- 
schoft für den jungen Sowjetstaot arbeite- 
ten und kämpfton. Tagsüber 5land er r>c:i- 
nen Mann aJs Facharbeiter in verschiede- 
nen metdlurgtsdier) Betrieben der Stadt 
BürnQul im Altfli, nachts galt es, Betriebe 
und Produktion gegen kontorrevolutionäre 
Banden %u schützen. 1919 kämpfte er 
Rotormist In einem int^trngtiopo Jen Bataii* 
Ion gegen KoHsdidk. 

Genösien Otto Mariti wurde am 50. Jah- 
restag der Großen Soziaiisttschen Oktober- 
revolution vom Fms^idium des Obersten 
Sowjets der UdSSR <i&r. I^^|y?i#ri 
herii 

{Deutscher Text des Dokumentes) 



periafisüsdien Krieg, einen wichtigen Mei- 
lenstein auf dem Weg zur Novemberrevo- 
lution In Deutschland. Mit kün^tterl^d^er 
MeistersdiaFt und hervorragender pa[Iti^ 
sdier Klorheit werden Zu s<imnien hänge 
deutlich gemoditp Hintergründe aufgehellte 
Schuldige Em wahrsten Sinne des Wortes 
befm Namen genonnt« 

Per Einsatz versdiiedenartiger grafFsdier 
tedinlker^ unterstützt eindrudrsAork dfe 
bildkünstlerl&di-inhaltHdie Aussage. 
Leuchtendes Rot überstrahlt als Stern des 
russischen Oktober ouf dem ersten Blott der 
Graflkfotge nidit nur die Szene einer 
deulich-ruäsfsdhen Soldaten Verbrüderung 
aus dem ersten Weltkrieg, sondern markiert 
gltsifcfisani den welthistorischen Hintergrund 
des politfsdiän Voigariges. 

Seite 14 

Po ssi ersehe Ine de? Volksmarinedivision mft 
dem Stempel des « Volksmarine rat« von 
Groß-Bsriin" 



Die VolksmarinedtvisEon wurde om 11, No- 
vember 1918 aus revolutionären Matrosen 
formiert und erreichte eine Stärke von 
3 200 Mann. Sie gehörte zu den fortschritt- 
lldisten und zahlenmoBlg bedeutendsten 
bewaffneten Organen der Revolution. Ge- 
meinsam mit Berliner Arbeitern verteidig- 
t^n die Kämpfer d^r Volksmarinedivision 
am 24. Dezember 1918 dos Berliner Schloß 
und den Mors toll gegen die öbennadit 
der heimtückisdi angreifenden konterrevo- 
lutionären Truppen» die rücksichtslos Ge* 
^ützB uind SionqtWJCiifer. «unsetEten- 



Die Bescheinigung Nth 1 464 

Würde om 9. Vlll. 1920 vqn der Arbeiter- 
kontroll kommi^^ion des Gesundheitswesens 
im Aitojgeblet dem Bürger QttQ Moritr 
ubergeben. 

Di^ Kommission stellte die DlQgnoset||fii- 

ber, Lungenkatarrh und Blutarmut. 

Es wurde festgelegt^ ihnü elnäi^>i^^ Üt* 

Blatt 3 aus dem grafischen ZyfeFiJs pjonuar- 
streik 1910" von Professor Lea Grund ig 

mz^xTm^^mm 



Auftrogsorbeit für das Armeemuseum der 

mm 

In einem gus zwei Einzel blättern und einem 
Triptydion bestehenden grofr$chen Zyklus 
sdiif de rt N otiono I prei sträg^rin Professor 
leo 6rund?g in bewegenden und entlarven- 
den Bildern die machtvollste Massenoktion 
des deuts.dien Proletariats gegen den tili» 



Sehe tS 

Bekleidung von Angehörigen der Arbeiter-, 
Soldgtsn-^ und; MdtrasMiSte 



Zusammenstellung von histortsdien Einzel- 
stücken und Nod-ibildungen. 
Die Sekle] düng des A rbei te rs wu rd e e r^ 
li^Smiit durch das hölzerne ümhängefutterol 
der deutsdien Armeepistole Mauser M 96. 
Am Koppel der Soldotenuniform befindet 
sich ein Seitengewehr iiiiii deutsd^ In^ 
fontenegewehr fi& 



Modell des Linier^schiffs SMS „Morkgrgf" 

ATs fohrtüditiges Hof^modell gebaut» 
175 cm X 29.5 cm. Maßstab 1 : 100 
Modfillbdiier: rjQh<innes FlsdieUp Gbäbti* 

SMS „Morkgrof gehört» ru ^ien rtuidern- 

sten GroBkampf schiffen des HL Geschwo- 
ders der kaiserlichen Hochseeflotte. Seine 
Mdtf^sän standen Im Mittelpunkt der revo- 
jutlonlren Ereignis» in WÜhelmsbaven. Als 
Zeichen des Aufstandes soIe^- sie um 
3. Novenibsr ii913-;4ll^,.^PßÖtafcfleig.^^^^ 
vorderen MasL 



Stapelloüf 

DepjäceiTifini 

Läfig^ 

Tiefgang 
Bewaffnung 



Besatzung 



1913 
25 800 ts 

Öh3 m 

10x30.5 cm 
14 X 15 cm 

S Torpedorohre 
1 130 Mann 



Gründung der ICommuntiitfsfhtit^ l^iN 
Deutschlands 

Museal -dekorative Gestalt\Jng von Peter 
Riedel und Jutta Schffchting im Armee- 
museum der DDR. 1971 



HineM in die K.P.D.I (Spartakusbund) 



Fahne der KPD-Ortsgruppe Neugersdorf 
in Sachsen 

138 cm 3«: 96 cm^ Handstickerei Neugers- 
dorf^r Qenossinnert (1921} auf rot^m 
DaumwoFItuälf dop|»Jte$ BJatt» bcjidersei? 
tig be^tldct 

Die Fahne wurde unter Eirisöt^ d*?& Lebens 
von vi den Genas jen — besonders durch 
Hedwig Köhfer und Pauf Mißbach - vor der 
Entdedtung* durch die FasdiE^ten geschützt. 
In den letzten Johren der kischisUschepi 
He rf Schaft hotte sie Paul MiÖbach hintef 
einer groBen Splegeisdieibe in seiner Woh- 
nung verborgen. 

Im Juni 1945 wehte die Fahne über der 
Gr ü nd y ngsversa m m tung d er KPD-O rts- 

gi!fj|>pe;#ei^^ 



FürhiithogrQfie (40 cm x 72 cm) 



Seite 19 

Wer sdiutzt uns vor dem ZusammenbrüchP 

Das bewaffnete Proletariat 

Arbelt eines unbjpJoprinti^li KfliisttftFs 



(72 cm a; 90 cm) 



Beide Plakate sind Ausdixjck der Politik der 
jurtgen Kommunistischen Partei^ die sich 
unter Führung der Kampfgefährten von 
Korl LfebknedhC und Rosa Luxemburg 
sdineJt m. einer revolutionären Mossen- 
pctrter entvvEdcette. Eine ihrer widitigsten 
Forde rungon Zielte auf die HntmoditLmg 
des deutschen Miftlarismus d:unch die Be- 
waffnung des klas$enbe Wüßten Proletariats. 

KPD-Mitgliedsbuch des Geno$$en Paul 



An vielen Fronten des ECia^^enkornpfes 
siüü-id der Mc::-::llc -h-rii'irif PauJ Wildt ols 
Kommunist seinen Manni Ef verband sein 
Lsbif?^ mit der Sache der Arbeiterklasse 
ifiic£ Hirw: Partei iii gute^ f!^ 
Jahien. " 

Ais die Fosdiialen die KPD in die lUe^all^ 
tat zwangen« unteritützte Ger^osse Wildt 
die Portei weiter mit Mitgtredsbettmgen 

und betc]i!fgte sich pn der lüegafen Pro- 
pogandüürbeät. 1935 wufde er verhoftet 
Ürid in daj; SchutzhaftJager Sachse nbui^ 
^n^ißliefert Angaben über dos Versteck von 
Pc^i^fdokumenten kor^nten Ihm dfe Füsdit- 
sten jedoch nicht entreißen. Sie waren qri 
sicherer Stelle In der Erde vergraben^ 



93 cm X 97 cm, Stickerei und Applikationen 
ouf rotem Bournw^lltudi btldefselllg«: 
p^tfs ßJatt (1926) 

Die Fahne wurde meist von Genossen 
Ridicird Schneider, d&m Leiter d&r KPD- 
und RFB'Ortsg^uppe Bernstadt, getrogen. 
Er verbarg die Fahne auch im Mörz 1933 
lirpr dem Zugriff der FoschF$ten unter den 
Öldenbreft^rii^^^s 

Genosse Schneider wurde im Mal 1933 von 
den Faschisten verhaftet und mehrere 
Jahre gefangen geholten. Wöhri^nd des 
Krieges; WMf<f« er zum Dienst In die ^trof-^ 
dt!^is1oni!>1^ gepreßt 

Im Januar T947 konnte die Fahne aus ihrem 
V«^^ (ierau[^gph<i1i^^ 

Bis zu Ihrer Ob ergebe an das Armee- 
miJ^m 4^ DDR hatte die Fahne einen 
Ehrehpfdiä Itft Tradltfenszlmmer der Offi- 
ziershodischufe j^Ernst Thälmann" der 
Landstreitkräfte der Notion alen Votks- 



SdviitBT€$ Mdadiinengewehr 08 (KaKim] 

Die Wo^fe wurde 19ä3 zusammen mit Al- 
leren Maschinengewehren, Karabi ncrr und 
Säbeln Im Fundament einer BoHJcko ouf 
dem Gelände des ehemaligen 5itädti5chen 
Bauhofs in Weißenfeis entdedct. Nachfor- 
jungen ergaben, doB diem Waffen im 
Merz 1930 im Kampf gegen die Kopp^Pjitt- 
schisten eingesetzt worden waren. 



Bewaffnete Arbeiter oüs WeTßenfelSp Zeiti 
und Hahenmölsen lieferten der pulschen- 
den- Stdierheitspolizd om 21. Män 1920 hei 
Langendorf ein erfalg reiches Gefecht- Ab 
£wef Toge später die Aufforderung dkt 
soilofdemokrptischeri Regi4?rung zur WaJ- 
fenniederlegung erging, gelang es den 
WelSenfd^er Arbeitern, einen Teil der im 
Kampf ei^berton Waflen vt>r der Retqktjon 
£u verbergen. 

Schweres MftS^lifE*«r|gö^ 08 (MoKim): 
Koliber ' ' 7.9 mm 

Gartiuf ü h ru ng je 250 Patronen 

OewTdrt der Waffö 22^5 kg 

Feuerge&d^wlri^diglEf» 500 Sd^uÖ/mL 

ReEchweite 3.5 km 

Auto modische Waffe der Masdiiriengfwe!^ 
kompcinien des 
der ReichSfeVuehr 



Seite 24 

Äusvwiskarte für Angehörige der Proletari- 
sdien Abwehre rganiscttidn (PAO) aus ^ffU 

Besitz des spöterert Oberbürgermel^fisitt-^^ 
S tadt Dresden Walter Weidauef 

Angesichts der Bürgerkriegs Vorbereitungen 
der deutschen Reaktion sdiuf sich die Ar- 
beiterklasse unter dem EinfluS der KPD 
qus ortlichen SelbstsdhutdormaÜonen üri- 
bewoffnetep jedoch ge^bss^ri und diiiä^ 
pftnieit han(i||^v;|ig^J^a^^ 
schotten. 

In ihnen verkörperte sich die Einheitsfront 
der Arbeiterkbsse bei der Verteidigung des 
Eigentums der Arbelterorgonlsatfon. beim 
SsJiuti von Streiks und Demonstrationen 
sowie zur Abwehr faschistis<her und mili- 
taristischer PfovokatTortenv 
Der Kommunist Wolter Wddouer wor 1923 
ats Vierundzwanzigjahriger stell vertreten der 
Kommandeur der proletaifisgH^^ 
or^qnlsailOT III Zwicto 



Seite 25 

Als die Reaktion im Mörz 1921 mit einer 
bewaffneten Provokation geg^ die Arbei- 
ter de^ Industriegebietes HalliB-Meraeburg 
ve-ipUch'eH die revolutionäre Arbeite'rbewe- 
gtin^ zu zers^lagen und den jn diesem 
Räum besoriders starken EinfEuS der KPD 
zu bredienj stieß sie auf den heldenhaften 
Widerstand spontan entstandener prolebari- 

Wenige überUeferte fnti&nnnatTonen lossen 
vernoutenf daB dfe Im HouMotz verstedcten 
Waffen !n diesen Kämpfen eingesetzt wui^ 

den. Be] den Waffen handelt es sich um 
den englisd^en Armeerevolver Weblay 



M IV und den deut$<jien Koroibfner K 9B o. 
Um den Karabrner fm Hauklotz Unterau- 
bringen, wurde der Lauf gekürzt, der mit 
einem Gewinde versehene Kolben vqm 
Sdioft qbgesdi raubt und auch dos Schloß 
gesondert aufbewohrt Die genaue Her- 
kunft der Waffen Hegt im Dunkel, Wer 
auch immer das Woffe Overstedt angelegt 
hoben mog, es ist ein eindrucksvoller Sooh- 
xwge der erbit^etten Klossen Kämpfe wäh-^ 
rend der revo^jaM|C)|l fn 
Deutsch bnd. 



Seite 27 

Der Vorsitzende der KommunUttsdien Partei 
Deutsch londs und des Roten Frontkömpfer- 
bundesr Genosse Ernst Thölmonn, an der 
Spitze des Demon^trotionszuges beim 
III. RflichstreHeo des RFB 1927 in Berlin 



Seifet 2& 

Uniformen des Roten Frontkampferbundes 
und der Roten Marine 

Zu som menstell u n g originaler Eime f tei le, 
Komplettierung du rdi Nachbildungen 

In der emheitlidien Bekleidung des Roten 
Fronlkämpferbundes und der Roten Morbe, 
einer Sektion des RFB, kommt deutiicfi der 
Charakter dfeser eng mit der KPD verbun- 
denen prole^ tarischen Wehr- und Sduit?- 
organisütion tum Ausdrudc. Während die 
steingraue Farbe an dii^ Frontkämpfertradi* 
tionen der deutschen Soldaten des ersten 
Weltkrieges onknüpftK die In der Novem- 
berrevolution yon 1918 den imporiqlisti- 
schen Krieg beendeten und dos Kolserreich 
stfiraten. bringen Srf^nltt und Mütze die 
Verbundenheit mit dem Sowjetstaat und 
sei ner A rbei te r- u nd - Bo ue Armee 2um 
Ausdrudu 

Dfe Rekonstruktion dew Mithleidung von An- 
gehörigen der Roten Märlne Ist wegen 
lehlender OrigEnole und nur spörltoier 
Bildvorlagen äußerst schv;ierig. BeispFels- 
weise ist die Form der Aufschrift „Rote 
Morlne' auf dem MQ^i^tilfä^^ß^^ 
zu oitnllteln gewwwi 



Seite 29 

An stedca bieichen zur Vorbereitung des 
3, Reich st reffen E des RFB Berifri 1927, des 
4p Reich st reffen s des RFB Berlin 1938 und 
des später verbotenen 5^ Reidi^treffens des 
RFB Ham byrg 1929 

Metaitprogungen 

An den jährilchen Reidistreffen des RFB 
nahmen Hunderttausende Werktätiger An- 
teil. Aus Angst VOr dem wadisenden Ernfluß 
der revolutionären ArbeileitiewegürLg ver- 



bot die sazlaldömokrotlscbe Regierung im 
Mai 1929 ffas fOr Pflngftoi^ geplante 

5. Reichstreffen und jegliche weitere Be- 
tätigung des Roten Frontkämpterbundes. 



Wandanhänger 2. Reichstrdfön 



Metaiiprägung, 15 cm x 25 cm 



Seite 30 

Schal meienkopeiie der RF3-Orl5grupp# 
Vattteifeiäaii^ {Sdorgeblei^ te^i^ 

Erste Reihe: ^^Atii dftr fünfzehnjährige 
Eiich Honedrar^ dittASil^ari sein Vater Wil^ 
heim iHonedeer 

Für vlefe Junge ivlen$d>en begann damalf 

die TeEfriahme am Kampf der revolutionä- 
ren Arbeiterbewegung in den Gruppen der 
Roten JiEngfront oder in einer Sdidmeien'" 
kcfpelle. Nicht selten standen die Arbeiter^ 
niusrker Im BrennpüriM dfer harten Ausein- 
andersetzungen mit der reaktionären Poli- 
zei oder fnilitoristisdi-fcsdiistisdien Organ!- 



Bezirksleitung und Ehrensoldot der 4. 5 mo+- 
Eensker Schützendivision „Deutsdhei Prole- 

tQfTat"' der Roten Armae, überreicht. 
Die pQsdii&ten wollten sich unbedingt in 
den Belitz dieser Fahne setzen. Nadi dem 
Jahre 1933 konzentrierten sie ihre Anstren- 
gungen doraufj dos VeFStedc der Fghne zu 
erführen. Dundi V«r]rt^^|iil^jite sAIteBl^ in 
ihre Hände« ^ 
Hüf ölh ölmlgör Giihosse der KPD-Orts- 
gruppe Schenkendorf überfebte die Hölle 
der fasdi ist! s dien Konzentrationslager. So- 
wjetsoldoten retteten däe Fahne 1945 und 
überführten sie in das Zentjple Museum 
der iowjetl sehen Streitkräfte, 
Afs Zeichen des unverbrüchfichen Klosaehr» 
und Waffenbündnisses zwischen der So- 
wjetunipn und der Deutsdien Demokrati-- 
sehen Republik überreidite Generalleutnant 
Wrnogrodow nomens der Süwfi^tfegterung 
1969 die Fcifine der SED-OrFspartebrgani- 
satian Sdionkendorfp die dieses Ehren- 
zeidien der deutsdl-sowjetisdien Freund- 
schaft dem ArmeemUMUm der DDR, tU^eri- 
gab. 



Seite 32 



Tenorsdialmei, Querfl5toip Icltl^ Tl^MMll^^^ 
mitSchEegein 

Schälte elenteapelfen gähortian 7um BMd 
großer AuhTinr?;che und Demonstrationen 
der Arbeiterbewegung in der Weimarer 
F^äpublik. Sie waren |ededi audi beliebte 
Anziehungspunkte bei geselligen VeranstgU 
tungen der Werktätigen in Stadt und Lond, 
Zu ihrem Repertoire g^jhörten Arbeiter- 
kompftiederp Märsche und Volkslieder* Die 
einfach zu spielende Scholmel wurde zum 
trad Ii ioneilen Musikinstrument der revolu- 
tionären Arbeiterbewegung in den zwanzi- 
ger Jahren^ 



Freundschaftsfahne des XL Schützen reg I- 
ments der sowjetischen Roten Armee für 
die KPD-Ortsgruppe SdienbandorJ 

150 cm X 70 cm, mehrfarblae Stldceref mit 
Applikatfonen auf mit Goldgespinstlronsen 

eingefüßtem joien LGinentijrf(,i doppHellej^ 
Blott, beidseitig gestpilet 

Die Industrie- und Landarbeiter der Ge- 
meinde Schenkendorf südöstlich von Ber- 
fin. die sidi in den sf wanziger Johren mehr* 
fodi Im Kompf gegen die Reaktion ousgiä- 
zeidinet holten^ erhielten diese Fahne von 
den Soldaten eines kampferprobten Ver- 
bandes der Roten Armee öIs Ausdruck tra- 
ditioneller freundsdiaftiicher Beziehungen 
und fester Kompfverbundentieit Die Föhne 
wurde im Frühjahr 1527 durdi die Genos- 
sin Usa Ullridi (uUlla"). Mitglied der KPD^ 



Fahne der Ortsgruppe Ebersbach-J^rieders- 
d&rf LS, des Roten Frontkämpferbundes 



121 cm x 85 cm, Handstickerei auf rotem 
Ba um wolEtuehi do ppel tes Bldttj beidseitig 
bestldctp Avers gleich Revers 
Gestidct von Myro Sdiumann und Hedwig 

Die Fahne wurde von den Kameroden des 
Roten Frontkämpferbundes bei allen wich- 
tigen poJätisdien Aktionen milgeführt^ so 
bei einer Demonstration gegen die Fürsten- 
abfindung 1926 und zu den Relchstreflfen 
des RFB %9Z7 und T92B. 
Anna und August Kfoß sowie Myro und 
Gustav Schumann versteckten die Fahne 
vor dem Zugriff der Foschisten In versch{e- 
der^en Häusern und sdilieSfrch in der eige- 
rreifi Wohnung. Trotz mehrjähriger fosch Isti- 
scher Kerkerhaft und Verfofgung hütete 
Gustav' Schumann dos GeheEmnb des Foh- 
^enverstecksn 

Seit 1954 wurde die Fchne der lewetls be- 
bten Bnheit der Kampigj Uppen der Arbeit 
terklosse 10 V^^btrif^^ 
verljehen« 



Seite 33 

Fahne der Hundertschaft Zwidtau-Schede- 
des Roten F ro ntk ä m pfeirbundes ^ 

155 cm X 138 cmn Stickerei und Applikatio- 
nen auf rotem Baumwolltudi* doppeltes 

bf bjs^^g^^M^ 

Gestaltet von Lf?nc Pohland noch Vorstet-^ 
iungen der RFB^Komeraden (1927) 



Die Initiative zyr Sdiaffung einer eigenen 
Fahne ging vom RFB-Kttme roden Berrihcird 
Pohlond cus. Er trug sie i^päter ctuch beS 
Demonstrationerii Au&mär^en und bei 
der AüsbMdui^g, 

Ah die Fgsdiisten 1933 ihre Diktatur errich- 
teten, gelang es Bernhard Pohl and, die 
Fahne rechtieitlg Im Hause seiner Muttef 
und seines Brüden^ Rrttz: im Dorf Papst- 
Eeithen lu verstecken. Die Faschisten ver- 
hoft^ten und quälten Bernhard Pohtandj uni 
das Verstehet der Fahne in Erfohmng zu 
bringari« Aber er bli^b standhafte Er wuBte 
älir Mhne bei seinen) Bruder In guten 
Händen. Frits Po h fand und dessen Frou 
RojQ retteten die Fahne unter Einsott ihres 
Labens vor juristischen Spitzdii uitd vor 
dän Zersfc3nin§eri des Kriegei. 

Seite 34 

Üniförmblusar TellarmützQ und Mutzen*; 
bandar aus dem Besitz Emst_TKflImaniif 

.Rote B^ltbche Arb^ft^fr^ 
u nd - Bo uerni-Flotte" 
# Aurora* 
«EngeU* 

Vom 5. bis 13. September 1P28 besuchte 
Ernst Thälmanni der Vorsitzende der Kom- 
munlstlsdien Partei DeutsdilandSi mit 
einer Gruppe von Defeglerten des VI. Welt^ 
kongressei der Komitiunislischen Internatio- 
nale Leningrad» die Wiege der OIctoEier^ 
revolution. Am 7. September woren die 
Delegierten Gäste der Bottlsdien Rotbon« 
nerflotte, Aüf dem Schbchtsdiiff ^Oktjobr- 
skojo revolü2ija"i dem Flaggschiff der 
Fbtte» wurde Emst Thälmor^it unter dem 
Jubel der ivio trogen zum j^Ehrensteuef^ 
mann" gewählt und fhm efne Uniform so- 
wie die MüU-enbänder der SchJochtschiffe 
der Sowjetfiotte zum Geschenk gerne? dit. 
Freudig bewegt streifte Emst Thäimann die 
Unlformb!u$e über und ergriff dos Wort 
Iii einer improvisierten Ansprache. Er er-- 
telaftei 

irEs ist für mich eine groBe Freude, unter 

revolutionären Matrosen zu spredien und 
in Eurer Person die Verteidiger des Okto- 
ber kennisniuiernen. 

thr zefchnet mil dem Titd eines Ehren» 
steueimonnes nidit mich äu^p sondern die 

ganze Kommunistische Partei ^ den Kom- 
munistischen Jugendverbond und die ganze 

Am gleichen Tage wurde Emst Thäimann 
Ehrenmitglied der Besatzung des legorir 
dären Kreuzers .Auiora". 

Ober doä Sdiidcsai der Uniform Emst ThBi- 

manns noch dessen Fi n kerkerung durch dte 
Foschisten berichtet Ro^o Thäimann; «Das 



uns so teure Geschenk der Matrosen uus 
i^ningrqd habe Ich bh zum iahre 1944 in 
Homburg auFbcwalirt. Aber die Ndzihen- 
kei raubten die Uniform... (Sie) glaubten, 
d«irhft die Erinnerung m Ernrt "n*äJmönn 
ouslosdien zu können. doft- l^nii niö- 
mand auf der Welt." 

Die siegreidie Sowjetarmee beehrte der 
deutschen Arbeiterklasse die teureri Erln^ 
nerungsstüdce. 



SeitelS 

Ur^iform der Tschern ig o wer KavalleriedNi- 
jjpnvow jdeiii to^itz Wiihgtim .Piedcs 

Von 1930 bis 1932 war WlJheim Piedt, der 
Kampfgefährte Korl Lfebknedits und Rosa 
LuKembtifigs, ds Mitglied des Zentralkomi- 
tees ständfger Vertreter der Kommunisti- 
schen Partei Deutschlands beim Sitz der 
Kommunistisd^en fntemotionale In Moskau. 
AnläfiJidi em« Besudiei« in der Stadt 
Tsdiemfgow wurde Wilhelm f*iedc als Re- 
präsientont der deutsdien Arbeiterklasse 
symborEsch in die Tschemigower Kovolierie- 
DlvI^Son aufgertomirieii Miid zum Ehren- 
ko vol leristefi eiiionnt. 

Um dfe teuren Geschenke nicht in die 
Hände der Faschisten fallen zu lassen^ vef- 
blieben Uniform und^^iwiwaffien In der 
UdSSR. 

Im Johra 1973 wurde diese Untform mtl 
allem Zubehdr der Notionolen Volksonnee 

der DDR zui Aufnahme in die ständige 
museale Ausstellung des Armeemuseums 

Uniform des «Reidi^banner S<fiwarz-Rot- 



Di e Org a n fsa üo n Reidi sba n ne r Sch wo rz- 
Rot-Gold" wurde om 22. Februar 1924 ouf 
iniliative rediter SPD-FQhrer als bürger- 
hdi'demokrotisdte Mossefiorganfsotion ge- 
schaffen. Erklärtes Ziel war die Verteidi- 
gung der Weimarer Republik. Doch in der 
Proxfs verhinderten die rechten sdil^demo- 
botisdnen Führer stets den kompiomtS- 
losen Elnsotz des nR^l^sbanners* zur Ver- 
teidigung der Republik und d^r Interessen 
der Werktätigen gegen miiltorisdsche und 
fasqhlsiasdie Ahgrifli^ 

Ein großer Teil der Mitglieder des «Reidis- 
bonners* war jedadi zum einheitlidien 
Kampf fijr die von der KPD konsequent 
vertretenen Ziele der Arbeiterklüsse be- 
reiti so daB «s oft zu gemeinsamen Aktio- 
nen der Arbeiter Em «Rekhsbanhef^ iHit den 
Kameraden des Roten Frontteflmpferbundes 
gegen Militorismus und Fasdilsmys kam. 



Gdd- 



1 50 CT X 1 00 cm» mehrfarbig« Maj^hlnon- 
$Hdc&r&i auf sdiwarE-rol-golderrsni. ^vum- 

wofftudi mit Coldgc5pmstfraiir««iip idöppi«iE- 
te^ BIcittp beidseitig bestickt 

Nachbildung des OtlgiMl» aus d«m HoE? 

motmus^unri Oedemn 

Die Originalfahne wurd« von 1924 bis 
1933 bei Aufmorsdiefi iind Kundgebungen 



5eite37 

t2D cmx80cmj dufgendhte« MittelstQdc mit 

fach es BEatL einseitig gestaltet 

Nadibildung des Originals aus dem Be« 
sttz des Heimatmuseyms Oederan 

im Mai X93Z rief die KPD auf Initiative 
Emst Thäimanns Kommunisten und Soiiät- 
demakraten, Gewerkschafter und Christen 
sowie demokratisdie Bürger zur „ An Ii Posch i- 
sttfichen Aktion' auf. Diese Massenbewe^ 
gung wor darauf geriditet, die Hitlerfosdii- 
sfen mit ollen Mitteln von der Re0ii9füni9i- 
gewatt fernjuhcalt^n. Sie konzentrierte sidi 
ouf dse Hersteliyng der Einheit der Arbei- 
terklasse und strebte lugleldi donadi, ein 
breites anüfasdiislisches Bündnis der Ar- 
beite rklasse mh all^n demokrattsdierk Kräf- 
ten zu schaffen, die zum Kampf gegen die 
Gefohf der Erriditung einer faschlsUsdien 
Diietatur bereit wo refi* 

Bekleidung eines Angehörigen des „Kampl- 
fayndes gefl^w itoa ft^Vmu^ 

1910 von der KPD als Veraudi einer orga- 
nisatorischen Farm für die Einheitsfront der 
Arbeiter gegen den Fasdiismus gegrundeti 
zfihlte der ^Kdmpfbund' im l^izembef 
1931 berefts über 100 000 Mitglieder! die fn 
Ortsgruppen und Betriebsstaffeh zusam- 
mengefaBt waren. Im „pKampfbund" ver- 
einigten sidi vielfodi die ehemaligen Mit- 
glieder des 192$ von der Reaktion ver- 
botenere Roten Frontkämpferbundes. Die 
Mitgiieder des «Kanip^bundes" unterstütz^ 
ten oktlv dos Aüftrateü -äm' p^Ai^llfi^^ 
sdien Aktipn^ 



Seite 39 

Georg J DimitrofI 
GemSide von Heinz Zander 



70 cm X 100 cm» DL, Studie zu einem 
mSIde für dos Georg l-DFmitrafi«MuMum Tn 

Leipzig. 1970 



SdtiM 

Drfllidibeklddung mtt i-läfflingsnummer 

und Kennzeidinung (rotes Dreied< — poli- 
tischer Häftling) aus dem Konzentrotions- 
la|fi^^|»diiiK^ 

f 

Ottomar Ge$dike* MTtgiled des ZK der 
KPD, Abgeordneter d p reu ß 1 5ch e n L □ n d - 
tag es und des ReidistageSi wurde unte 
Brudi der parlamentarlsd^en Immtinitdt am 
2B. Februür 1933 verhaftet Der erfahrene 
und aufredete ArbeiterFunktiono/, der seit 
1910 rm politischen Kampf stond^ set^ den 
Widerstand oudi im Zudithous und Im 
KonzentraUonsiager fort Ole Sowjetarmee 
bef rette ihn am 10_ Mai ipvf^^^^l^^ 
sdier Gefangensdiaft. 

Genosse Ottomar Gesdike erwarb sidi be- 
deutende Verdienste um den Aufbau der 
Oeutsdien Demokrat! sdien Republik. 

t^jU^hi g^ifal B^farl Si^^ 

Wie der Haftbefehl Pt.R.1. 339/43/35 vom 

ZOr Juni 1935 auswelsti war bereits däe 
bloße Zugehörigkeit zu Organ isotbnen der 
Arbeiterklasse ein ausreldiender Grund für 
die Verhängung unbefristeter Hoftstrafen» 
Nadi der Befreiung aus dem Kontentro* 
tionsloger Budienwald im Jahre 1945 be- 
teiligte sich Genosse Herbert Scheibe on 
hervorragend er Stelle am Aufbau der be- 
waffneten Organe Und de/ Natlonolen 
VoEksormee der Deutschen Demokrotl sdien 
Republik. 

Generaloberst Herbert Sdieibe ist Mitglied 
de^ Zentralkomitees der SozIalistTsdien Gn* 
hertsportei Deutsdilands und Leller (jbf Ab- 
teilung Fijr Sidierheitsf ragen. 



Seite 41 

Totenmaske Etkar Andre 



BN>rue, 1965, noch einern Gipsabguß^ oh- 

Kenommen im Zudithaus Hombufg-Fuhls- 

Als am 4. Novemijer 1936 Etkor Andr4 und 

v^ltere kommunistisd^e Genossen nadi 
dreieinholb Jahren faschistischer Haft und 
unmensdilitdier Folter auf pefsanlidien Be- 
leiht Hitlers m Zuchtbaus Homburg -Puhls* 
bällfli inH dem Handbefl hingerfditet wor- 
den waren, gelang es durdi Obertalpelung 
foschisti scher Schergen, den ungebrodienen 
Mut und die Würde der tapferen Anti- 
faschisten im GipsabguS der lotenmoske 
festzuhalten. 

Atu dem Schlußwort Bkor Andreis 
»ihre Ehre ist nicht meine Ehre! fdi wTfl 
feeine Gnade 1 Als Kampfer habe idi ge- 
1r«bt und als KAmpfer will fch sterben. Es 
lebe der Kammuntimus^' 



Militärdt^iistausweU des Genossen Cott^ 
fried Grunberg, Letrtnant und Chol der 

Piünigrkomponle d^r XML {ittemaÜgilWlen 
Brigade i|Jg rosig w Dobrowski* 

Der Bergarbeltef Gotäded Grünberg gu^ 
Oberschläsien kämpfte an vielen Fronten 
mit der Wdflfe in der Hond gegen Konler- 

Soidot der Roten Ruhrarmee 1920, Pionier- 
offf^Efer In Spanior^ von 1937 bis 1939p Rot- 
tinn ist und Verteidiger Moskaus 1941» 

Obei'St und Pqrt^fqrheTtfir in der Nationa- 
len Volksarmee 195d^ Militärattoche der 
Deutschen Demokratischen Republik in der 
Sowjetunion^ 1959 — $o heißen die widi- 
tigsten Statfonen »in« Lebens und Kamp" 



Sütels 

Identitfitskörte fQr die tCranken^wester frii 

Sonitätsdienst der IntemoltoFM^^^ 

Hedwig Rohmel 

Hedwig RohmeU Robens, eine tapfere Ge- 
nossin, Kronkenichwester 0M£ Berlin, stond 
von 1937 bh 1939 an der Seite der 
fCämpFer der Inte rbriga den. GernemiOm 
mit ihrem Mann, dem franiösisdien Inter- 
notioEiaJbten Christian Reben Sp sdiloß sie 
sidi nadi dem Gberfolt Hitlerdeutsdilonds 
ouf Frankieldi der französischen Partfso- 
nenbewegung on, Zusornm^n mit weiteren 
deutschen G^nc^ssen kämpfte sie mutig und 
erfolgreich gegen das faschistische Besot- 
zungsregime. Ende Moi 1944 fiel sie in die 
HSnde der Gestapo, wurde grauenhoft ge- 
foltert ur^<! ermorcfet. Die Leichen der 
Widefstandsköftipfer wurden im Bergwerks- 
schödtil IPs^ H^ijii'^'^CSS^ AfSs'i^ofiändesiNi 

Heute erinnert dort ein Dertkmof on die 
topfy^mt Kfimpffer gegen Faschismus und 



Föhne der XL Internationalen Brlga^i 
H Ernst Tliölmqnn* 

165 CID ^ 150 cm, fofbige KtirfaelstidEerei ouf 
rot-gelb-viofetter Sefde mit gelben Fran- 
sen, doppeltes Blatt, von Modrider Afbai-- 
te rinnen genäht und bestidct (193ä) 

Aveifi AI leg arische Dorsten ung mit lor* 
beer und dr^istrahligem Stern der 
Fhterfarigä4$^: 



iSBÄr^i Aufschrift „El frente popuJor des 
Madrid - el frente populor del 
mondo^ und dieistrahiFger Stenn 
der lnteji>rjgacren 

(dt: .Dfe Volksfront von Madrid — 
der VoJk^frönt der WelfJ 



Nddibtkfung noch Fotdii Das Original be- 
findet sich im Besitz eheriti$}j^|g^r||i 
scher Interbrigadfsten. 

Die Föhne wurde vom Dezember I93d bis 
April 193B van der XI Intemotionoren Sri- 
oode irEmst Thöfmann" geführt. Sie ist ein 
Ge^dienk Madrider Arbeiterinnen an die 
Interbrigadisten. Für ousgezeklinete Lei- 
stungen, in der Q^rwffensive wurde die 
Fdhtie iuletzt dem 4. Batoirton «IS. Feb- 
ruar", m dcrn vorwiegend DsterreldfUdie 
Genossen kämpfte n+ on vertraut. 

Oenosse Ferdinond Borth, ein Wiener Ar* 
beiter und Funktfondr der Fntemotfonefen 

Seele utegewerkschcaFt, vorbcsrg die Fahne 
1939 beim Abzug der Jnterbrrgadisten aus 
Spanien duf semem Lefb. Später nähte er 
Itto zwischen Dedcen bzw. in einen Mantel 
efn. Die Fahne begleitete In Ihrem Versteck 
die Genossen im antifaschistischen Wid er- 
ste ndskqmpfi Ja sogar durch fosch istische 
Gialäii^riiisse und Lager 

T945 wehte sie in der durch die Sowjet- 
ürineeil^i^!S^Mi^Bi^^ HdupMsddt 
Wien. " 



Aufsdiitftrm 
gode 



Seite 48 



H ei nz Hoff mo n n , Korn po n iekom m i ss □ r im 
Z Bouillon „Hans fielmler" der XI- Jnter- 
nationoten Brigad» in Spanien 



Liederbuch ^Cancfones de gueirtti'^ der 

Internotionalen Bragqdßn 
herousgegeben von Ernst Busch 1S37 



Der Mannheimer Mosdiinensdi;rosser und 
Jungkommunist Heini Hoffmonn kam direkt 
vom Studium in der Sowjetunion, zu dem 
thn der Kommunistische Jugendverband 
Deutschlands delegiert hotte, on die ^pa- 
nisdie Front. Als Komponiekommissor des 
„Hans-Bdmler-Bataillons" bestand er seine 
Feuejiöufe if^ der Schlacht bei Guodoto- 
jäfä^ Bhen Monat sp^r nahm dos Botoil- 
lan cn der Brunete-Offensive teil. Beim 
Sturm ouf Quiioma wurde Heim Hofimann 
sch virer verwundet und mußte mehrfadi ope- 
riert werden, im Fiiihsommer 1938 wurde er 
na^ Pa rl$ gebradit und von da aus 
sdilieBffch nad^ Moskau, Dos Liederbuch 
HConciones de guerro" ist eines seiner we- 
nigen EdnnerungiiiMti^^^dlii^i^^ 
Spa^n1en^ 



Genosse Hein? Hoffmnnn str^lllc nnrh 19^5 
seine Erführür^gen in aen Dienst des Auf- 
baue der Deutschen Demokmtlsdien Repu- 
blik und ihrer Streitkräfte^ Chefinspekteyr 
der Howph^erwciltur>g Ausbildung der 
Vofkspolizei (HVA), Chef des KaupUtob&s 
der NationoJen Volksarmee und ichltefl- 
lieh Minister füf Nationale Verteidfgung 
hei Ben die verarvtwoftungswllen Funktion 
nen^ mit denen ihn die Partei der" Arbeiten* 
IcEcisse betraute, Armeegeneral Heinst Höff- 
mann ist Mitgfied des Politbüros des 
Zentralkomitees der Soziali£tiS<#ml Bn- 
heltsportel OeutschJonds, 



Seite 49 

Modell lQ^^i!$El}än J^idfl^gj^Mg!^ 

l 16 



HofzmodelL 30 cmx25 cm, M<|ßfd?|ti|f^ 
Modellbouef: Gunter MehlJg 

Das einsitzige Jagdflugzeug I ie, in Spa- 
nien uMosco" („Stechmücke") genannt, war 
mit seiner Hödislgeschwindigl<eJt von ^54 
Stundenkilometern dos sdineÜste ur^d zu- 
gleidt erfolgreidiste Rugzeug o«if dem spd- 
ats^er) Kriegsschaupfotz. Die Dleristgipfel- 
hohe belrug 9 000 Meter. Zur Bewaffnung 
f etidrton vier 7i«2^mm-Mipjiäii|^^ 



Möddl jtowrletfKheri Feichten PdnzäH 

rmß ' " ' - • 

Holimqdell, aScmxlScmp Mcriiiij^f 1. 

Die Sowjelunian war einer der wenigen 
Staoter*, der die reditiqiöBige Regierung 
der spanlsdhen Republik gegen die foachN 
stE sch e Inte rven tlg n m it wo ffenl i ef erunger^ 
unterstützte. Dfe Vergabe von LiEenren so- 
irf * def Einsott von Ingenieuren und Tech- 
nikern ermöglidite der sponisdien Regie» 
njng« den Grundstock zu eirter eigenen Ver- 
t«ldl9Wf[Si^^ Mt^ legen. 

Zum Einsatz kam u.d. der aus der UdSSR 
gel leierte leidste Panzer T26B mit einer 
für die do mal ige Zeit starken Bewaffnung 
i^iir'Vt Kampfwogenkonone ynd e"r 

7p62- mm -Maschinengewehr)« Zur Besatzung 
gehofteri dreE Mam, der f^ahrbei^<h 109 
bei 1^0 Kirometern, die IHöchstgescJNw^^d^^^ 
keit betrug 30 Stundenicilometer. 



Seife M 

f'ostlffliltetitserle ^ 

Die Postkorten entstammen einer Seriep 
die 1937 ron den spanischen Gewerksdiaf- 
len V.GX und PS^t» Tn Bortelono mf 



Unterstützung des Kampfes gegen dfe 
Fronco- Putschisten und ols Aufruf zur Soli- 
darität mit dem sp^titfsdlM VilHf^t^^ 
gegeben wurden. 

E|eff: Acker irt^^iii FrontlEnl^ 

„Ceg^n den FüidiTsinttjt <|eMe«^|F^^ 

mochungl'^ 

.Meh^ Menschen^ mehr Wafienj^ mehr MuoE- 
tion fOr die FwfrtJ? 

«Tdihmonfi der Detnokrotia — Kf da« Kln- 



Seite« 

^fDtlzen Ludwig Renns zur mK^äi^sdtih 
Ausbildung der lnteFbrigcidisten_ 

Der An tffci sollst ünd Schriftsteller Ludwig 
Fienn (Afrtold Fried ridi Vieth von ColBenou} 
stellte setr^e militärischen Kenntnissep die 
er gJ^ OHiziei im koiseilidien Deutschtand 
erarätrfaeen hattep ols Kommandeur und spä- 
ter Stabs dl ef der XL Internatjonolen 
Brfgiä^de in den Dienst der ^ponlschen Re- 

Caltlarp 4. 5. 38 
Oedonken zu einer Offiziersschule 

Bnen konkreten Plan aufzustellen, ersdieint 
mir verfrüht, so longe die Zohl und Art der 
tehrer und Schüler noch nidit bekonnt isl^ 
|i>wie die Aufrüstung mit automo tischen 
Wüffen zum Unterrtdit, 

Dos Houpigewidit ist auf die Gefeditsous- 
bildung zu le:g$n. Der Gefechtsbewegung 
Ist e(ne Kriegstage zu geben. Mediont- 

sches Gefechtsexerzferen und mechanische 
Cefechtsbewegungen sind aut oU Kommon* 

Dfe Übungen sind im Rohmen der Gruppe 
und des Zuges, ousnahn^swelse bis aufwärts 
ziim Bataillon zu modtäp. 

In der Verteidifuiig ist stets die Anlage von 

Gräben gendd durchzuspFedien. Gräben 
sind yiundsötiHch nidtt als duT^hfoufende 
Anlagen, sondern q!s kleine und kleirrste 
Nester onzutegen, einerseits^ weit nur das 
die unteren Führer sdiult^ das Gelände 
wirklidi zu betrachten, yrtd ondemrseits» 
weil kürzet unregelmäßige Ombenstüdce 
den besten Schutz gegen dos Aüfrq^ien 
von Graben durch Tank dürsteflen. 

Der Grundsatz ist immer zu wiederliaSenj 
daß dos Wesen der tiefgegE Federten Ver- 
teidig ung darin besteht« dqQ die vorge- 
schobenen TeMe zurddcweldien kSnnen, doB 
ober dEe hinteren zu stehen habenr Eine 
vorn beginnende Bewegung nach rückwärts 
dorf steh oiso nie airf die hinteren Vertel- 
digungslInjeEi übBitTogttn. Dos ist nUhi nw 
zu iehierit sendöfn aiidi zu Dbeiii 



Stets ift ein j.M.O. In dar Gruppe anzu- 
nehinen (auch wenn nidit festst^ht^ daß 

die Truppe so viele Im Gefecht haben 
^ird), weli ein Fühferp der mit einef untör- 
gefeellten Truppe operieren kamt auch elnft 
bloß Qus Infcinterlege wehren ztisantmenrge- 
seUte Gruppe führen kanrtr ober nicht uivi'^ 
geteshTt 

Häufig Ist unter der Annahme oniu grei- 
fen, daß Tankj dön Angriff führen. Hierbei 
mu8 immer wiederholt werden, 6oB 
jhfanterte den schnefl Saufenden Tanl(s 
3wqr nicht im selben Tempo feigen Icann, 
äüB sie ober falgen mü6, sowie, doB Tanics 
eben wegen ihrem höhefjpn Teppo itehen- 
b leiben oder zeitweise umicahren müssen* 
zumal im Aftilfedflf^l'ir 

Außer diesen HdufiitiBä^ieh^ 
lirt (zu) üben: 

Angriff im Morgengrauen 

Wiedernehmen eln^s verlorenen 
Flesten fm Gegensta^ 

Auf rollen von Gr&beri 

Vorgehen uni Vieilivld^u $qvl 

Ortsdioften 

Feuervertellung im Angriff und. in der 
VerteEdigui^^^ 

Verholten etnll f'ii^^ un4 i^ii" 
Feldwache 

Marschsicherung 

7\Ne diese Gefechtsbilder sind dunJi Untei^ 
rfmt vorEubereften* wot3«t kurx darzulegen 

istj wfe man das früher gemocht hat und 
was die neueren Erfohrur^gen sind. Ich 
giaubsp daß dieses scheinbar rednt zeit- 
ro übende Verfohren die Lehren besser hafr 
tenfeBt 

Außer diesem genannten Unteriidit^toff Ist 
Unterriditssfoff zu erteilen üben 

Zusammenrwfrkeii mit MGi Arttrienile 
und Flugzeug 

Gas 

Wpffenk^nntniis 
Wai^enpflege 

ungefähre Krlegsgliederung einer 
Division 

Pfliditen des Offiziers (Führung, 
Bei5pieL Kannerad schaff Bestrafung) 

Verhältnis des Offiziers zum PoJIt- 
k£Mnt!ii«5«|lf^' 

Verhalten gegenüber fremden Na- 
tjaneHr SelbstverstQmmferni Deser- 
feuiöht Pönikmadiemi yttr^d^ 
Bementen^ Oberläufern vöih Fel^fd* 
Verwundetentna nsport 



Hierbei entsteht die Fragep wie weit de^ 
Vemt von ToledOi Bnunelep Ijfriidd o^ffen 

^R^ttgt^eit tJnterridrt femer iMltot 

Entwickfung der Taktik (Zusammen- 
hang von Politikp Wiitsdiaft und Tak- 
flfc) 

Kart4?nlesefl * 

Orientterung 

Entf ernu n gsschä tzen 

Melden (mOndEldi und adiriftlidi) 

Befehlen (mündlich und $ch^^f^l^ 

iCommandferen 



lüdiwlii J^nn 



Mitgliedsbudi der KPD für Geriossen Du 



Kopie des Originals ous dem Zefltrolsn 



Der Internationo1i$t Ri<rf\Ord Sorge, Enkef 
eines treuen Mitkämpfers von Korl MatHt 
WÜ^e 1895 als Sohn eines deutsdien Erd* 
iSIflf^t&nleufs In Ru Blond geboren, wuchs 
In »rlin ouf, wurde Soldat des deutsdien 
Heeres, studreiie noch mehreren Verwun- 
dungen seit Nationalökonomie und 
promovierte 1919 mit „^umitid cunü laude" 
zum Dr. rer. poL 

Rfdicird Sorge nahm aktiven Anteil an den 
revolutionären Kämpfen In Dautsdilorid 
und war gezwungen^ sich den Verfolgun- 
IfKZS dtireh Emigrcitiün In die 5bw|et- 
Union entziehen- 

Genosse Richard Sorge verband sein Le- 
ben unlösJjch m\: dem Sowjetstaat und der 
Sodie der revolutionären Arbeiferi^we-» 
^ng. Als erfelgT«idiem Kundscfidflir ge^ 
lang es ihm, fn die G(?hcfmdip!omatie des 
faschistischen Deutschlands und des im- 
perialistischen Japons einzudringen^ Die Er- 
gebnisse selrü^r Erkundungen hatten große 
llfyidls^ AiiäfiHrkungen ouf die erfolg - 
liiiche Gestaltung der sowjetisdien Kompf- 
hondiungen vor Moskau 1941. Dr. Richard 
Sorge und die meisten Genossen seiner 
Kundschoftergrvppe üRamsai" wurden von 
der japanisdien GehelmpollieF ermordet 

Die Sowjet regier ung ehrte Geno^^en Ridi- 
ard Sorge post mortem mit der Aüsieidi^ 
tjm Sawjetunion". 

Bffdnis Dr. Sorge 

Plastik von Gerhard Rommel 

Bronze, 1971 

Auftragsält>4lt fOr ijä« AriniiEniu^M^ ^^^^^^^^ 
DDR 



Militärische Beiirtdlung des Partisa ner^ 



Kopie des Originals aus dem Zentralen 

(Übersetzung) 

Genosse Schm«nkel ist seit dem 15. Januar 
1942 \n der Partrsanenbrigado. Er deser* 
tierte aus der fcschistpsch^n deutschen Ar- 
mee und ergab sich freiwillig den Pariisa- 
rien. Er Fst LMO-^Sdiütze und erwies sich 
In dar Einhölt als $tarke|> eiitsdilossener 
Ufid äl^lpl Inierter PartlscfrVi d^r alle Be- 
fehle des Komruondeuri exakt erfüllte. Er 
erwarb sich großes Ansehen beJ den Parti- 
sqUjefT Ufwi Kommand euren. Ge-iossa 
Schiiä^nkel vernichtete In den 14 Monateiii-, 
dfe ir h der Brigade diente, 150 Faschl^ 
sten und Verrö^er der sozialistischen Hei- 
mat ynd brachte ouch drei H^ung^jn"" dn- 
Er hat an atlen Gefechts Operationen der 
Brigade tdFgenommen. Dank seiner fiß^ 
dfgkeit und knhnhelt hat er die EfriMW 
einige Male aus schwierigen Lagen befreit 
und deckte den Rückzug der Einheit mit 
ietneW M6. 

Filr die ausgezeichneten Leistungen Fm 
Kampf rr^it den deutschen Faschisten und 
das dobei gezeigte Heldentum wurde dei 
Genosse Säimenkel zweimal durch den 
Stob d# fe^di ttir Auszeichnung mit 
staatlldien Auszeichnungen vorgeschlagen. 
Die Posch isten setzteni als sie van der Tä- 
tigkeit Sdimenkels etfujtntf^ 

Genosse SdiinenkeF Ist politisdi gebildet 

und schützt die internationale Lage tief- 
gründig ein wie auch die Expansionspoiiitlk 
Hitlerdeuts Alöit^J^ 

5i 1Öi:i943 Kommandeur WPP 

pi^rstteLLtnant Bobrow 



Fritz Schmenke! 

Plastik van Heinz Womer 



Brpnz^j 1969 

Auftrags«(ri>elt: fiilr das Afm^emuäeurti der 

DDR 

Landarbeitet Fritz Sdimenkel trol 1^1 
fy«i^11]g auf die Seite der sowjetlsdiert 
Partisanen über und kämpfte mit ihnen 
mutig -Und erfoigreidi gegen die faschisti- 
sdie^^ Als Angehöriger der Par- 

tlsanengnipp« »Tod dem Fasdiismus'' ge- 
riet er 1943 fn die Hdnde der Pasditsten^ 
die ihn nach grousamen MißHqndluuj^Jl^ 
am 22, Februar 1944 ermordeten, 
Friö Schiitenkel wurde 1943 mit dem Rot- 
bannerorden und 1964 post mortem mildem 
Titel pHeld der Sowjetunion' geehrt 



Hei uz Ke B ier als F ron d>ea uf tra gtCM; 4eä 

mm 



G^ündung:>manifest cÜt Ij^SilMiäfesa^^ 
Freies Deutsch lqnd° p 

Der Maschinenschlosser Heinz Keßler wurde 
1940 zur faschistischen Wehrmacht einge- 
w6g^n. Doch Heinz Keßler wor bereits 
durch die Erziehung im Elternhaus and im 
Kommunistischem Jugend verband mit dem 
Klassenkampf vertraut Als das faschisti- 
sche Deutsch lond die Sowjetunion heim- 
ItÜi^tKh und wortbrüdhig überfiel r ver|1e6 
er während eines Spähtruppunternehmens 
bereits in den ersten Krieg st a gen die fa- 
schistische 134. Infanteriedivision und trat 
auf die Seite der Sowjetormee über. 

Heinz Keßler wurde Mitbegründer und 
Frantbea uf tra gter de« Ndtianäl kormltees 
Freies Deutsdiland*. 

Noch dep Sieg über den Hitlerfaschismus 
hotte (SiänOi^ Heinz KeBler maBgeb liehen 
AnteiS an der Entwicklung der Freien Deut- 
schen Jugend und arm Aufbau der bewaff- 
neten Organe der DDR. Anfangs Chef des 
Koin ma nd os Luf tstreitkrö fte/ Luf tver tei d i - 
gungp i£t er seit 1967 Chef des Hauptstabes 
der Nationalen Volkse rmee^ Generaloberst 
Heinz Keßler ist Mitglied des Zentralkomi- 
tees der SoLZtalistTidteii Elnhfiteportei 



S^5| 

Dj e nstu n i f o r m des tloSf^i^rihs '^0. |t&t^n 
Armee Ruth Stolz 



Die Uniform trägt Intilfrii^t^hjg^ fplg^fir^ 
der Auszeichnungen^ 

— Orden des VaiBriandischen Krieges 

(2, Stufe} 

— Ruhmesorden (1. Stufe) 

— Medaille für die Eroberung von Berlin 
« Medaille für die Eroberung Wiens 

^ Medaille für die Befreiung von Prag 
Medaille zum 30. Jqhiwtag der Sbwjet- 

In den Klüssenhampfen der üuisgehenden 
zwonziger Jahre fand die Studentin der 
Zahnmedizin Ruth StoSz ihre politische Hei- 
mat in der Kommunäslfschen Partei und der 
re vo I u tio nä ren A rbe 3 te rbe weg u n g . N och 
rriegaler Arbeit gegen dos faschistische Re- 
gime emigrierte Ruth Stpi^ Fränk- 
isch und spSter Jn dfe 30^0(uiilo|)- 



Belm Oberfoll des f(ischistls<:hen Deutedi- 
tands auf die Sowje^nion meldete sfe sidti 
freiwillig an die Front Seit November 1942 
kämpfte SE€ in Einheiten der W^ronesher, 
später der 1. Ukrainisdien Front. Sie nahm 
aii Kämpfen um did fosd^istische 

R^rdishauptstadt tefli »rdinete sidi aus und 
wurde befördert. 

Zwischen 1945 und 1950 holf sl« ols Mit- 
orberCerin der Sowjetisdien Mlllt&tadmini- 
Sttation, Faschismus und Imperialismus in 
Ihrer Heimot mit der Wuizel auszurotten. 



Saite 5» 

M I i i tä rd i e s lO u s weis u nd Kriegso uszeidi* 
n u n g en d Ob^f If^tl^Sl^vd Rtfteil Af " . 

mee Kon rad. Wolf 

Die Ordenm>onge zeigt fetgttnde Atis-^ 
Zeichnungen: 

— Medaiile für Verdienste im Kampf 

— Medaille mSie^ ^llbeli rdo^, lofidiistisdte. 
DmitsAland* 

— M^aine für dr« Erpbörting B^rKm 

» Medalire fDr die Befreiung Warsdiaus 

Konrad WotF, Sohn des antifaschistischen 
Schriftstellers und Arites Dr. Fried ridi Wolfi 
lebte seK t933 mit seinen Et fem In der So- 
wjetunion. Mit siebzeiin Johren meldete «r 
sich freiwiliig zum Kampf gegen die fo- 
schistisdien Elnd ring I Enge. Er wurde ^9^2 
Soldat der Roten Armee i^nd auf Grund 
seiner politischere und Spmdikenntn1$se In 
einer Propogandaeir-Jicit cingoselzt. Kon- 
rod Wolf war ein mutiger und opferbereiter 
Sbidit Br «iut^ iltc±kämal ausgezeichnet 
und bis zirm Dienstgrad Obedeutnont be- 
fördert. Nadi dem Sieg über den Fasdiis- 
mus arbeitete er in der Kuiturabteilung der 
Sowjettsdien MilitaTiüdniinistfation. 

eäwÄ 'fmsMi WiiM wbif m ^ 

efner der bedeutendsten Filmschöpfer der 
DDR bekannt. Er ist Pfosädent der Akade- 
nite der KQnitäi 



KtrMlärI$d>e jAitszeichnungen der Sowjet^!' 
unbn aus dem GraS^iri Vqtedüjidl^en 
Krieg 

Medaille für die Verteidigung Moskaus- 
tge^tiftet 1. Mcjf TP«) 

MakJäine fQf die Verteidigung Stellrigi^s 

(gestiftet 22. Dezember 1942) 

Medaille für die Veitetdigujis dw Kaukosi;!« 
(gestiftet 1 Md! i#*4)^ ' ■ ^ 

Medaille ff) r die Verteldigunig Odessas 
(gestiftet 22. Dezember 1942) 

Medaille für die Verteidigung KfMfS 
(gestiftet ZI. Junt ^96^} 



5eite6l 

Medqfile für die Verteidigung Lenlhgitidl 
(gestiftet 22. Dezember 1942) 

Medaille für die Verteidigung Sewastopols 
(gestiftet 2Z Dezember 1942} 

Mi^daiii^ für dje Eroberurig,V|mi=gif4$ 
(gestiftet 9. Juii 1945) 

Medöille für die Eroberung von Wien 
(;gestiftel 9. Juli 1945} 

ivledailie für die Eroberung V)jM'^lilrflln 
)^^ftet9. Juli 194Si} 

Seite 63 

* 

Bescheinigung des dänischen Freil^eits- 
rates für Genossen Waldemar Verriier vom 
28. August 1945 

Kopie des Originals aus dem Belitz des 

GenQ^e|i^^^W 

iCbpenhagehp 2ft jBir fff5 
Besdieinlgun^ 
für 

Npme; Verner^ Woldemär 
Beruf: Dekorateur 
Geburtsdatum: 27. August 1914 
Gftbiirtsort: Chemnitz 

Hierrnit wird besdielnigt, doB Wal^mor 
VerneTj geb. 27. August 1914 rn ChemnitZi 
var dem 9. Aprcl 1940 na dl Dane mark emi- 
griert ist. Wähnend der deutsdien Beset- 
zyng hot er aktiv pii d»r Pmjpcigandaafbeit 
Im Zuwmineitwli^|fe|i^ S^Wiar der dem 
Freiheitsrot untei^n^Hi^ ^|ä^|iisqQqn 
leilgenammen. 

Untefkhrlft^n : Mogens Fog 
Aithvir l^jnifM 

denoss^e Woldemor Vemer wor Im Auftrage 
des Zentrolkomiteei der Parter afs Ins^truk- 
teuf für die illegale Widerstandsarbeit der 
deutsdien KommLrnisten in DSnemork tätig, 
Nadi der Befreiung des deutsdien Volkes 
vorn FoscJ^ismus stellte Genosse Verner 
seine poJätischen Erfahrungen und Kennt- 
rtisse in den Dienst des Auf b aus der anti- 
föi^ftlittÄä^^ Ordnung. Von 

der Partei erhielt er den Auftrog, an der 
Organisation des bewaffneten Sdiutzes 
des A rbei te r-u nd- Bauern -Sta ates m itzu w! r- 
ken. thm wyi'den die Funktion des Chef- 
Inspekteurs der Seepolizei und nocfi der 
Gründung der Nationalen Volksarmee die 
des Chefs des Kommondos der Seestreit- 



Admiral Woldemär Verner ist Mitglied des 
Zentrolkornitees der Sozial istisdien Ein- 
hräftspdftel Deutsdilands* Seit 1958 leitet er 
dfe Politlsdie HauptrapMlt|!ii;jg[ 40 Jl^^!^ 
naJen Volksormoep 



Mantel und Atnibfnde des Genossen Otta 

Jondck CEmii Just) 

Der Masdll nensdilosser Otto Jonode 
wund« bereite In der Weimarer Rapubllk 
wegen aktiver pollfisdief BeUtlgyng fät dl# 
KommunlsHsdi« Portel Deutsdtlond* Sär 

Festungshaft verurteilt. Die Fasdiisten vef- 
schleppten Ihn In das iCanientfationslager 
Oranienburg. Jm Jahr« 193ä konnte er mit 
gefälschten Papieren aus Deutsdiland 
fliehen und zu den Internationalen Brigo- 
den in Spanien stoßen, wo ej' oh Leut- 
nant und Folttlnstrukteur In der XI. Brigade 
kamplte. In Frankreidi Fnternlertr gelang öS 
lhm> sEdi der Po rtisanen beweg ung „Froncs* 
Tireur^ et Partisans Francots" (FTPF) anzu- 
sd-illeBen, 

Der im Bild dargesteiltB, zweiseitig trag* 
bare Mafitd lelit^te Im [| Idolen Kam|f 
unter den BedlnrgMiiäPl 
gute Dienste.. 



Masdirn«fipi5tül« MAS Modell 1938 

oafeiiiai^jSiBiii^ ^ 



Masdtlnenplstole für Icrrtge Patronen 
7,65 nuTip Fnit geradem^ von unten onsetz- 
barem Stsngenmagailn für 32 Patronen 
und einer FeiieigipMii^ 
J^u6/^^ 



Seite 65 

BesdieinSgung dm.^k^ü^^; 
Josef Sdiütz 



(Dbersetzüng) 

fiesdiieinigung 

Wir besdieiniflen* daß Qenos» iosef 
SdiQtZp geb, am SS. Juli 1910 in Pemink 
Kreis FCorlovy Vary, an den Kämpfen gegen 
die Deutsd^en als Politkommissar einer 
PoftisoneneinheTt leilgenommen hat 
Wir brtten alle Orgooe der Roten Aimee 
und der Tsdiedio^lowakef, ihm Hllfi seu er- 
weisen* 

Stein pel und Unter^ ritten des Zentral- 
kornitoe der KPC, der Dokumentenobtel- 
jung des Ministeriums für SEdierhelt iini^ 
der örtlidien Verwaltung in Perninlc 



Auf dieser Sdiretbmasdilne verfaBta der 
Portersekretflr und PoFMeommFsscir der slo- 

wakisdien Partfsonenelnheil j, Vonvä rts", 
Josef SdiQtz* Flugbtätterp in denen die Slo- 
wakei) zur Verteldigur^ fHrer Hetmat und' 
die fosdilstlsdien Soldaten zur Seendl|gM|K: 
des MordenSi aufgerufen wurden. 



Qber«t a. D. Jgsaf SdtOtz: wirkte In wldrtl^ 
ll^ Funktkmeii qm Aufbou der bewaflT)«- 



SdteM 

S&lbitgcbQute Stielhandgranate 

Die illegale Mllltärorganisatbn der Hdft- 
iinge Im Konzäntrotfonslager Sudienwald 
»rfügte am 23. April 1945. dem Tag der 
Selbstbefreiung des Lagers, über 91 Kara- 
biner mit etwo 2 500 Schuß Munition^ über 
ein leTchtes Masdiinengewehr mit 2 QOO 
Sdiuß gegürteter Munition, 16 Stlelhand- 
gronaten, 20 Pistolen, 150 Hieb- und Stioi- 
waften und 2D9 $dbstgef<M[|isten Brand- 
ffetsefran. 



Kurzwei fenempfänger aus dem Kcin7Cintra- 
Bonslager Budienwoid 

Nactibdu des Oilginals aus dem Lager- 
ntuseum der Notlanolen Mahn- und Ge- 
denkstätte BudienwoEd durdi ein Kollektiv 
von Offizierabewerbern an der Erweiterten 
Obendnule ^Mortin Andersen Mmft* In 
Dre«deiii Lelliing : Or^ IHäberer 
Der KuTzweilenempfänger wurde von den 
ehernqfigen HöftJlngen Otto Roth und 
Gwtdon Damazyn gebaut und diente der 
riiitttSri^dien Leitung des ilbgolen Inter- 
nationolen Lagerkomllees (JIJK) als ge- 
heime Nadir iditenquetle. 

Die llqdie Holzkfrta war acuglekh dos Ver^ 



Seite« 

ELAE-PdrtfsanainuinifDnn 
Ervvin fiartz 



des GmiQNisen 



Jadoe Qm derbem DrÜlidi, KBppi mil Ab- 
zdchM 

i>er K&mmunisl Erwin Barti wurde 1943 
zum Kriegsdienst in dfe fasdilstiscbe Straf- 
division 999 gepreßt. Er nutzte dit^ erste 
Gelegenheit^ um sich den gräe^hisd^en 
Partisanen dei ELAS anzusdilieBen und ge- 
meinsam mit ihnen vom Oktober 1944 bh 
Juli 1945 gegen dTe fosdiistisdie Wehr- 
madit zu kämpfen und an der Aufbauarbeit 
Im befreiten Jugoslawien teilzunehmen. 
Grosse Erwin Bartz ist einer der «Aktivl* 
sten der ersten Stunde" beim AufbciM der 
Q n ttf asch I ^tl sdi -de m okra tisdien OrdniK^r^^l 
der sow/etisdien Besatzungszone, 
liilöifli 1948 bis 1966 übertrug die Portel Ge- 
nossen Oberst OrOi Aufggb«^ 
bewaffneten Organeii^ 



Der Antlfdsdilst Horst Sdirader aus Mag- 
deburg wurde wegen „Vorbereitung ein^e^ 
hochverräterischen Unternehmens" bzw. 
pifürtgesetzten Abharens feihd]idier Sender* 
von der fasdiistisdien Ternorjustiz 1936 zu 
vferefnhdb Jahren Zudithous verurteilt 
Die starken Verfuste der Wehrmacht ver- 
oniaBten die faschtstisdien Machthaber, die 
tJ r^ prü ng I i dl o u sgespuochene u Weh runwü r- 
digkeit^ aufzuheben und Herst Schräder 
wie viele andere Antifa$dil^ten unmitteEbar 
mit seiner Entlassung au5 dem Zuchthoas 
^ hier Stroflqger Asdiendorfarmopr Jl - in 
^ iliaid^l^^diQ Sträfdiviitoni 999 piw* 
sen. 

□ach die Antif05dii$teni ynd Kommunisten^ 
di0 feiter zum Kriegsdlenri gezwungen wer« 
den »Ilten, fanden oudi In der Unifomi 
der fa^dif^fisdien Wehrniadit Mittel ynd 
Wege, den Widerstand und die Partisanen- 
tätigkeJt in den von HttierdeutschJand be- 




Uniformen der Roten Armee der Sowjet-? 
unipn und der Seite an Seite mit ihr kdmp- 
fafidpn Armeen ostetirdpäladier tflnder 

J^^^^^^i^^ der Sowjetunion und 

mf^ entscheid Urlferstatzur^ 
wurden ber^jiu während des Krieges notio- 
nüle Verbände und Truppenteile versditle- 
dener von der fosdiistisdien WehnfUicht 
setzter Länder aufgestellt 

FefddlefistunKbnn etnM Oberrtm der So- 



Die Sowletorme« trug die Hauptiort' dös 

Kampfes gegen die fasdiisMsche Wehr- 
macht. Drei MiElionen Gefallene, Verwun- 
dete und Vermißte verloren die sowjeU- 
Streitkräfte bei der ßefr^urtg der 
Väikiar Eurd|K38 und: Altena. 



Uniform eines SoläaEeri d«r bulgqrtsdten 
Volksormee 



I Die erfolgreldie OHotsIv« der Roten Armee 
auf dem Balkon günstrg« BedingunF 

gen für den Befrei ung^lcampf des bulgari- 
schen Volkes und für die Aufstellung natio- 
naler Streitkräfte. Drei Armeen mit 450 000 

I Soldoten kämpften im Bestond der 3. Ukrai- 
nisdien Front Schufter on Sdiulter mit den 
Sowjetsoldaten bei der Befreiung Bulga- 
ffeil^i Ungarns und Jugosfowiens. 
Die Sowjetunion stellte u. die Bewaff- 
nung für färit lnfäiiliii|eäi^4sloh urid für 
TruppenteNe dw b^^ä^^ Zi^ 
Verfügung. 



Uniform eiim 5old«t»n der .1. pqliiJsdisn 
Amiee 



Umfangreiche politi$(±ie und miiitärisdie 
Unterstützung gewährte die Sowjetunion 
den polnischen Kommunisten, die im Mai 
1943 mit der AufsteM^^g der ersten pol- 
ntidiAn lnlianteriedlvt$1pn p|tadeu$z KosEus- 

Gemeinem mtt der Sowjetormee befreiten 
die Soldaten der In der UdSSR aufgestell- 
ten potnfsdien Arniesr d>Fe Partiso nen der 
Vofksgürde und der Volksarmee dos pol* 
nische Territoriunn und nahmen an der Be- 
freiung des deutsdien Volkes mm Fa$dils- 
vms lefL in der SdiluBpertode d« pveilen 
Weltkrieges kämpften zwei pofrirF!^! Ar- 
meen mit einer Gesamtstärke von 400 000 
Mann Seite on Seite mit den sowjetischen 
&[daten. 

+ 

Sowjetunion stellte CifdV die Bewaff- 
nung für 14 Infonteriedivisronen^ 1 Artille- 
riedivision, 3 FiakartiiierledFvfsionenj 6 Ar- 
X]i I e r ie-Fo nierfdgerb rigo den i 1 Kbvcil leri e- 
brigadep 2 Granatwerf er brigcrdenr 1 Pan- 
;Eerkorps und eine Ponzerbrigode sowie 
Flugzeuge und technlsdte KBtt^^^^jolii 
Fliegerkorps wr VfitifQj|un|ji, 

.'*»•"» 

Uniform eines Houptmanns der rumfini- 



Auf Ersudier« nimönlsdier Krieg sgefonge- 
ner begann mit Hilfe der UdSSR im Okto- 
ber 1943 die Aufstellung der ontifoschisti- 
sdien Freiwilligendivlsion «Tudöf ' Vlädf- 
ntlre^^ou''. Ihr« Feuertaufe erfiFelt $1e Im 
^B^l^nd der 2. Ukroinisdien Front Im 
vAugust 1944, Die rumänischen Streitkräfte 
leisteten ihren Beitrag zur vollständigen 
Befreiung Ihres Landes sowie zur Befrei- 

... . - . ^ .^^ , 
S^itoM 

ISijir Panzer T 34 wurde seit dem Jahre 1940 
pIsnmäBig in die Ausrüstung der sowjetl-^ 
i sehen Panzertruppen oufgenommeh. Er 
stellte eine völlig neue Quüiität im Panzer- 
bau dar, die die drei entsdieidenden Fak- 
toren Panzerung, Feuerkroft und Beweg- 
Jidikeit aufs günstigste und wirkungsvoll- 
ste vereinigte. Sefn Gefeditseinsatz über- 
rosdite die füsdii5tis<:f;e Wotirmacht vöJijg. 
Die deu tsdi e Rü st un g s i nd u strie ver modi te 
wahrend des gesamten Krieges den Vor- 
sprung der sowjetisdien 
teure nicht einzuholen. 

Es wqr jedodi nicht mogiidi^ die Sowjet* 
ärnim bereits In den ersten Krtegsmonaten 

mit der benötigten Menge dieser Pönzer 
auszustatten. Erst nadi dem Aufbau groBer 



P|aduitj$^sb«trl«bfl im Uial und in Mitt«]- 
W^iimg es d«r Sowjetunfoti cab 1942 
dos zeitweiHge tedin isdie Dbergewldit d^t 
fa^dii^U sehen Weh rm acht zu b redien* 



Bwpffnung 



32 t 




KräFäfoffullung) 



Seile 7S 

Mit dem Geschoßwerfer BM 13r einem re- 
aktiven Solvenge^<fiütz zur Bekönopfung^ 
von Flödieniielen, wurde üm 14. Jull 1941 
durch die Rote Armee hc\ Orscha orstmols 
eine Artilleriewaffie voiUg neirer Qualität 
iJFiiä^^Hft. Von den 0(«itscKienen konnten 
elektrisch geiündet Innerlialb van 7 bis 
8 Sekunden bis zu 16 Geschosse vom Kotf- 
bef 132 mm und einem Gewidit von 42^5 kg 
gestartet werden. Der besondere Vorteil 
dieser Wtiffe war dcüs bberrasdiungsnio- 
ment, da5 durch dfe hcshe Beweglich kt^f" g^- 
sidiert wurde. Als erstes Trägerfahrieug 
fond der LKW SIS 6 VeiWtiniiltfigixtlm Blldr 
SIS 151 ab 19^) 

Die So\vG erreicht Sdiußentfernungen bis 
ZM Bi5 Kilometern. Die Raketeng e^diosse 
wertfen von einem Fe$t$tofftriehvroj^k^fe}* 
weg! und sind f(ügeL^bilisiert 



Seile 76 

Sowjetlsdies 
(UZ) 



M eh ri weckf I u g leu g Po 2 



Der Prototyp diesem ursprünglidi aJs Aus- 
bildungs- und Sdili1flüg£eug kon^Epierterii 
Doppeldeckers entstand im lahre 1^27« Zu 
semen hervorrogenden Eigenschaften t&h- 
len die gnoBe Flugsicherheitr die unkompli- 
srlerte Bedien ung^ die geringe Lqndege^ 
schwind ig kelt und die einfädle Wd^ttin^, 
Deshalb fand dieses Flugzeug sehr bald 
üuch im Großen Vaterländischen Krieg Ver- 
wendung. Die extrem kurzen Stprt- und 
Landerollstredcer^ £65 m biw* 1Q0 m) ermdg- 
liditen stabile Verbind unigiBi^ m den im 
Minterlond der faschistischen Okkupanten 
operierenden Partisanen herzüsteiient Be- 
sonders wirkungsvoll war der Einsatz der 
Po 2 ^ ols leldit^s Nqdttbornbenflugzeug. 
Dfe sQwJaliädiM Pilotsfi -» vietfqdi wurde 



das Flugzeug audi von mutigen Frauen 
geflogen — nutzten dobel bewuBt die Mög- 
lichkeit des Dappeldedters, größere Strek- 
ken mit abgisschaltetem Motor lautlos zu- 
rihddegeri aii^Äfetirteri. 



tjeerma«s# 
S£ulpd>ing 

!]}ibn5tglp^H^ 



?40kg 
|243 kg 



Sowjetisdnef 
5tg|jn) 



Der fS Z wor der stärkste schwere Por^zer 
4^ zweiten Weltkrieges. Dieser Ponier, der 
iieit 1944 in der Raten Armee eingesetzt 
wurdej verfügte mit seiner 122-mm-Kanorke, 
drei weiteren Mo äch inen gewähren und 
einem Fliegerabwehr- MG über eine be- 
merkenswerte Feuerkraft Die Panzerung 
errefchte stellenurelse eFne Stärke von 
16 Zentimetern, trotrdem wurde dos Ge- 
fedits^ewicht von 45 Tonr^en nidit über- 



Nahe 

Hädistgesdi wf ndig keil 
Fdhrberäldi 



ÄpTSm 
30 km/h 
300 km 

Ix 600 PS Diesel 
4 Mqnn 



a^wjeHKhe Selbatfahriafatfai jSfefe 

Auf der Bctsis des leld^te^ Panzers T70 
wurde 1942 die 7ö-mrTi-SFL als erstes Mo- 
dell eines neueri, erfolgreidien Waffentyps 
elngefQllÄ iWs sei Artillerie or- 

fOltte sie Aufgaben der B^teLtartlll«ur|e 
und der Ponzerbekämpfung. 



Gefechts masse 
Bewaffnung 
Besatzung 
Hfidist- 



11.2t 

1 x76.2-mm-KWK 
4 Mann 



l^ifotoT 
Seite 7* 



Person lidie Waffe für Offirie» und Spezia- 
Usten wühnerid des GroBen Vaterlöndi- 
sdien Krieges. 



Kqlibef 
MdgadninhaH 
McissQ mit Pxitftinfin 



7*fömm 
TPotromen 



AuBerordenflfdi robuste und iimrlässige 
Woffep die sich während des GroSen Vater- 
igndisdien Krieges unter ollen Witte rungs* 
ürid Kampfbfifdfngil^ liM^^ 



Kollbfr 
Mögadnlnfidll 

Masse 
Länge 

% 

Korobiner 44 



7»ti2 mm 

35 biWn?! Patron«!: 
4,1 kg bzw,5t3 kg 
B40 mm 



Verkürztes Mosingewehr M 91/30 mit vef- 
bfrsserten Ko m pfel gen sdiaftsn y 

Kaliber 7.62 mm 

MehrigdjBfiinnchturi^ 5 Potronen 

K^sm 3,9 kg 
Lfitige 

(6o|priett In OefodibJqpe) I33m 



Ljeldit«3 Maschlnengewahr DP 

I nf a nte rEea usf ü h ru ng des D eg tj □ ro w-M C 
□US dem Jahre 192? f 5tondard-MG der 5o- 
wjetormM Im Orofion Vater Iflndlsdifui 



Karrb^K 

Magazin 

Masse 

% 



7,62 min 
47 Patronen 



Si€^BBpa roda auf dem feteh Piotz 

Aus AnloB des Sieges über das faschisti- 
sche Deutschiand hielt die Rate Armee mit 
d«n Truppen der Feldanti««, der Seekriegs- 
flotto und der Moskauer Gomlson am 
24.JuriT 1945 auf dem Roten Plali In Mos- 
kau eine ftilerltch« Siege^porade ob, 

Nadi: dem Vörbelmorsch von Ehrenregimen- 
tem olEer om Kampf gegien Hltlerdeutsdi- 
land beteiligten Fronten worfen der 
tapfersten Sowjetsold oten unter Trommel- 
wirbel 200 erbeufttiA fasthlstlsche Fahnen 
und Fei deichen om Fu&e doi Lanin- 
Mf^usoleums In den Stoub^ 



Armeemyswm d*f 
Deutschen Deinokratisch#fi 
Republik 

flOö Dresden, Dr -Kurt-Fisdier-Plati 3 




Außencinsid^t mit Frdgdörid© 
¥q h r verb i n d u n g en : 

Hauptbcrhnhof 2 

FuBweg über Prag er StroBe bis DrH-Kül^- 
Ringp weiter mit Linie 7 oder 8 (Richtung 
Wei xd o nf / H e H er a u ) 

Stadtzentrums 

Linie 7 oder ß ab Postplatz 

Bahnhof Neustadt; 

Fußweg bis Plötz der Einheit, weiter mtt 
Linie 7 &d^r 8 jeweils bis D r. -Kurt- Fischer- 
Platz 



Geöffnet: 

Dienstag und Mittwoch 9h00-19-(H) Uhr 

Donnerstag bis Sonntag 9.00-17.00 Uhr 
Montag geschlossen 



Voranmeldungen 



von FQhrungenj Vorträgen und Filmveran- 
staltungen dienstags bis donnerstags von 
9 bis 16 Uhr unter Fernruf 5 20 71, App. 506 



Armeemuseum Potsdam Geöffnet; 

15 Potsdam, Neuer Garten, Ruf 2 27 54 Dlemtog bis Sonntag 9.00-17.00 Uhr 

Montag gesdilossen 

Fahrverbindungen: 

Das Armeemu^eufn Potsdam ist vom Platz 
der Einheit (Stadtzentrum] mit der StraBen- 
bühnlinie 2 odör 5 erreichen 



Festung Ko n igstei n Geöffnet ! 

SKq nd ige Aus ste f f ung des A nneem useums 1 - Mol bi s 31 . Oktob e r 

der DDR im Neuen Zeugheus Montog, Mittwoch bis So-nntog 

1 0.00-1 e.OD Uhr 

8305 König stein. Ruf 592 Dienstag geschfossen